boden:ständig startet im Schwäbischen Donautal - Schutz für Boden und Gewässer am Finninger Brunnenbach

v.l. Alfred Enderle (BBV-Präsident Bezirksverband Schwaben) , Rainer Engelmeyer (BBV Obmann Finningen), Lothar Kempfle, Susanne Kling (Projektmanagement, Donautal Aktiv e.V.), Bürgermeister Klaus Friegel (Gemeinde Finningen), Johann Huber (Präsident Amt für ländliche Entwicklung Schwaben)
Die Initiative „boden:ständig“ fasst jetzt auch im Schwäbischen Donautal Fuß. Die Gemeinde Finningen wurde beim bayernweiten Forum „boden:ständig“ in München von Staatsminister Helmut Brunner mit dem Projekt Brunnenbach in die Initiative „boden:ständig“ aufgenommen. Nach Aussage des Ministers ist die Initiative ein Paradebeispiel dafür, wie gut der bayerische Grundsatz „Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht“ funktioniere. BBV-Präsident Alfred Enderle lobte die Initiative zum Schutz der Böden und Gewässer. Er sicherte eine breite Unterstützung des Bayerischen Bauernverbandes zu.

„Wir wollen mit Gebietskennern vor Ort und den Fachbehörden Defizite am Brunnenbach erkennen und mit abgestimmten Maßnahmen dem „Muschelbach“ wieder zu seiner alten Qualität verhelfen“, so Susanne Kling. Die Mitarbeiterin von Donautal-Aktiv wird in den nächsten zwei Jahren das Projekt mit Unterstützung des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben umsetzen. Die Initiative „boden:ständig – Brunnenbach“ in der Gemeinde Finningen ist damit eines der nun 30 bayernweit laufenden „Mitmachprojekte“. „Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geht mit „boden:ständig“ neue Wege beim Boden- und Gewässerschutz. Dialog und Kommunikation sind bei „boden.ständig“ oberster Grundsatz.
Die Ämter für Ländliche Entwicklung“ bieten dabei Unterstützung bei der Projektstellung, beim Flächenmanagement und bei der Umsetzung von Maßnahmen an“, so Präsident Johann Huber vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach.

Im Mittelpunkt stehe dabei eine enge Partnerschaft von Landnutzern, Kommunalpolitikern und Mitarbeitern der Fachverwaltungen. Also engagierte „boden:ständige“ Menschen vor Ort, die sich für einen sorgsamen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen Boden und Wasser einsetzen.
Donautal-Aktiv Vorsitzender und Landrat Leo Schrell beglückwünschte den Finninger Bürgermeister Klaus Friegel und den BBV-Ortsobmann Rainer Engelmeyer zum Projektzuschlag. Wichtig ist nun, dass alle Beteiligten offen die Probleme analysieren und an einem Strang ziehen. Federführend vor Ort sind die Landnutzer und die Gemeinde Finningen. Fachlich unterstützt werden sie dabei vom Donautal-Aktiv Team Natur & Landschaft sowie den beteiligten Fachbehörden aus der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Naturschutz. Die Projektsteuerung für alle boden:ständig Projekte in Schwaben hat dabei das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach.

Lothar Kempfle, Geschäftsführer von Donautal-Aktiv hofft, dass durch eine enge und offene Zusammenarbeit aller Akteure und der beteiligten Fachbehörden in den nächsten zwei Jahren innovative und unbürokratische Lösungen im Sinne der Landwirtschaft zum Boden- und Gewässerschutz gefunden werden. „Am Ende sollen alle zufrieden sein. Der Bach mit seinen Lebewesen, die Natur mit ihrer Artenvielfalt und alle beteiligten Akteure“. Bürgermeister Friegel würdigte, dass sich nun alle Fachbehörden gemeinsam mit den Menschen vor Ort, für den Brunnenbach einsetzen werden. „Das Projekt „boden:ständig“ ist mir eine Herzensangelegenheit und eine große Chance für die Gemeinde Finningen“, so Friegel.

Wortweiser zur Initiative „boden:ständig“
Das Ziel: Die Erosion und die Bodeneinträge aus den landwirtschaftlichen Flächen in die Gewässer zu minimieren und die Gewässer zu renaturieren, um so die Kulturlandschaft zu erhalten. Der Boden soll als Kapital des Landwirts besser geschützt und die Gewässerqualität verbessert werden.
Die Partner: Eine Initiative der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung in enger Partnerschaft mit Landwirten, Gemeinden und den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie den Wasserwirtschaftsämtern
Wichtiger Bestandteil: Hilfe von Umsetzungsbetreuern vor Ort für Landwirte und Gemeinden
Aufgabe der Ämter für Ländliche Entwicklung: Unterstützung von Landwirten und Gemeinden beim Flächenmanagement und bei der Umsetzung von Maßnahmen
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