Ein Fluss, der verbindet - DonauTÄLER: Neuer Premium-Radweg im Schwäbischen Donautal

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Vorstellung Projekt DonauTÄLER- Pressetermin
DonauTÄLER wird der neue Rad-Rundweg im Schwäbischen Donautal heißen, der die vier Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen, Heidenheim und die Stadt Langenau (Alb-Donau-Kreis) miteinander verbindet. Am Ende sollen dann vier Sterne des ADFC für einen Premiumradweg stehen.

Der Weg erschließt auf rund 300 Kilometern 14 Nebentäler der Donau und besticht durch eine eigene Leitstory, die sich durch die ganze Strecke zieht. Dahinter steht die emotionale Geschichte um die mächtige Donau, die majestätische Herrscherin unter den Flüssen. Sie ist das Leitmotiv für die sieben unterschiedlichen Naturräume, durch die der neue Weg führt. Jeder Abschnitt hat eine eigene Story erhalten, die Bezug zur Donau und zum Gesamtkonzept nimmt und doch auf die individuellen Begebenheiten eingeht. Ein Beispiel ist die Strecke zwischen Schwenningen und Wittislingen im Landkreis Dillingen: Sie hat aufgrund ihres Verlaufs durch abgeschiedene Wälder mit wertvollem Naturraum für die Tierwelt den Episodennamen „Wildfang“ bekommen und tritt als königliches Jagdrevier für die majestätische Donau in Erscheinung. Die Geschichten zu den sieben Episodenräumen, die zwischen 16 und knapp 100 Kilometer lang sind und Namen wie „Grüner Thronsaal“ oder „Hofmühlen“ tragen, werden auf Infostelen, die beim Eintritt in eine neue Episode stehen werden. Vertieft werden die Geschichten auf der neuen Homepage www.donautäler.com, die ab Dezember an den Start geht, und in einem Radkarten-Set das im Rahmen des Marketings erstellt werden soll. „Diese Idee und diese Storys machen das Produkt noch attraktiv für Radtouristen. Damit folgen wir einem touristischen Trend, der sich immer öfter beobachten lässt“, erklärt Axel Egermann, Geschäftsführer der Regionalmarketing Günzburg, stellvertretend für die Projektpartner aus den vier Landkreisen, die den DonauTÄLER zusammen mit dem Team Regionalentwicklung bei Donautal-Aktiv auf den Weg gebracht haben.
Entlang der zukünftig durchgängig ausgeschilderten Strecke und im Kartenmaterial gibt es Informationen über Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, gastronomische Betriebe, besondere Naturschauplätze und Aussichtspunkte. Wenn alles steht streben die Verantwortlichen eine Zertifizierung als Premiumradweg an. Mitarbeiter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der das Prädikat vergibt, werden voraussichtlich schon im November die strengen Vorgaben und Kriterien überprüfen. Das Schwäbische Donautal baut damit seine Position als Qualitäts-Rad-Region konsequent aus. Neben dem bereits zertifizierten Illerradweg steht auch der Klassiker Donauradweg kurz davor, die Auszeichnung durch den ADFC zu erhalten. „Dieser Dreiklang und unser hervorragendes Basisradwegenetz werden uns dann richtig Schub geben“ ist sich Egermann mit seinen Kolleginnen aus den Nachbarlandkreisen einig.
Der DonauTÄLER wurde in relativ kurzer Planungszeit ab Januar 2016 konzipiert und stellt eine Verbindung der Highlight-Radstrecken im Schwäbischen Donautal dar. Er ist ins bestehende Radwegenetz integriert, mit vorhandenen Flussradwegen und Rundtouren in den einzelnen Episodenräumen verknüpft und wertet damit den Radfahr-Aspekt in den einzelnen Landkreisen stark auf. Zudem stellt der DonauTÄLER, der zu 80 Prozent auf autofreien und zum größten Teil asphaltierten Straßen verläuft, eine Streckenverbindung zum bereits mit vier Sternen zertifizierten Premiumradweg Albtäler im Abschnitt Niederstotzingen bis Langenau her. Manuela Sing, Projektmanagerin bei Donautal-Aktiv meint denn auch: „Das ist unser Brückenschlag zur Schwäbischen Alb.“ Die Stadt Langenau wird dabei zum Knotenpunkt zweier Premium-Radrundwege was Christoph Schreijäg von der Stadt Langenau ganz besonders freut. Strategisches Anliegen der Radweg-Macher war es, den touristischen Wert der Donau in die Breite zu tragen und dabei gezielt in den voralpinen, flachhügeligen Süden und an die Ausläufer der schwäbischen Alb vorzustoßen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 180000 Euro. 80 Prozent davon kommen aus dem Fördertopf „chance.natur“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, den Rest übernehmen die Landkreise Dillingen, Günzburg, Neu-Ulm, Donautal-Aktiv e.V. und Sponsoren.
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