Afabesucher würdigten die schwäbische Kultur mit allen Sinnen – Ehepaar Hinterbrandner mit der 7 – Schwaben – Medaille des Bezirks Schwaben ausgezeich

Eine Bank zum Ausruhen
 
Schwäbische Kultur nahe gebracht

Augsburg: Augsburger Frühjahrsausstellung | Ganze neun Tage lang präsentierte sich auch der Bezirk Schwaben auf der Augsburger Frühjahrsausstellung und stelle die schwäbische Kultur von seiner besten Seite vor. Eines der vielen Glanzpunkte, auf die jede Region stolz sein kann, ist die Tracht. Und damit kann die Region Bayerisch – Schwaben durchaus glänzen, denn mit dem Altbayerisch – Schwäbischen Trachtengauverband steht eine starke ehrenamtliche Mannschaft dahinter. Ihr Vorstand mit Gattin, Gerhard und Marianne Hinterbrandner konnten von Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert für ihr tatkräftiges Schaffen und Bemühen um diese Kultur mit der 7 – Schwaben – Medaille ausgezeichnet werden.

Es gab vieles zu bestaunen, zu bewundern, auf der Augsburger Frühjahrsausstellung 2010. Halle für Halle und im Freigelände waren Augen – und Ohrenschmaus vom Feinsten. Und in Halle 6 dann die schwäbische Kultur zum Anfassen. Hier präsentierte sich der Bezirk Schwaben auf rund 1000 qm mit seinen kulturellen Einrichtungen, dazu gesellt hatte sich auch der Altbayerisch – Schwäbische Gauverband und das Landestheater Schwaben aus Memmingen. Neben den schwäbischen Museen aus Illerbeuren, Maihingen, Oberschönenfeld und Naichen lag der Schwerpunkt doch bei der Volksmusik und der Tracht.

Der Bezirk Schwaben mit Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert fördert diese schwäbische Kleidungskultur und ist stolz darauf mit dem Altbayerisch – Schwäbischen Gauverband einen starken Partner an seine Seite zu haben. Schon vielfach geehrt wurde hierfür schon die unermüdliche Schaffenskraft der Familie Hinterbrandner. Seit Jahrzehnten steht Gerhard Hinterbrandner diesem Gauverband vor und wird dabei tatkräftig von seiner Frau Marianne unterstützt. Bezirkstagspräsident Reichert würdigte dies in einer Laudatio ausdrucksvoll und überreichte dem Ehepaar Hinterbrandner die 7 - Schwaben – Medaille.

Und so war es dann auch Marianne Hinterbrandner, die gemeinsam mit der Trachtenkulturberaterin des Bezirks Schwaben, Monika Hoede Trachten vom Ries bis zum Allgäu in einer ausführlichen Trachtenschau präsentierte. Die beiden Kennerinnen der Trachtenkultur vermittelten den Besuchern eindrucksvoll wo sie her kommen, wo man was getragen hat und wie man heute zu so einem Gewand kommen kann. Denn im Krumbacher Landauer Haus, wo die Trachtenkultur Zuhause ist, finden immer wieder Kurse und Lehrgänge statt wie man sich selbst eine Tracht schneidert oder sich einen Regina – Haube fertigt. Um Fragen zu beantworten stand auch an allen neun Tagen fachkundiges Personal am Stand der Trachtenkulturberatung zur Verfügung.

Zwischen den Trachtenschauen, zur Auflockerung, führten die Wemdinger Tänzer in ihrer Rieser Tracht einige Tänze vor. Für sie gehört es zum Brauchtum, vor einem jeden Tanz ein Lied zusammen zu singen. Für die musikalische Umrahmung saß die kleine Besetzung der Lechhauser Musikanten auf der Bühne. Sie mussten ohne ihren Leiter und Dirigenten auskommen, der auf einem Flugplatz im Ausland fest saß und die isländische Staubwolke am Kommen hinderte. Doch auch ohne diese Leitung verstanden es die wackeren Burschen, die in Mitten eine Dame sitzen hatten, die Besuchern in angenehmer Lautstärke zu unterhalten.

Auf welche einfache Weise man Stoffe und Leinen bedrucken kann, wurde von Thea Bauer aus Fischach vorgeführt. Den Duft der Natur zu riechen gab es beim Naturkundesmuseum Oberschönenfeld. Sie hatte auch eine alte Flaschenabfüllmaschine der Fa. Brauerei Riegele aus Augsburg an ihrem Stand. Die Außenstelle Hammerschmiedemuseum Naichen warb indessen für ihre nächste Ausstellung im Stockerhof, wo sich alles um das „Süße“ drehen wird und am 9. Mai eröffnet wird. Die Bauernhofmuseen Illerbeuren und Maihingen präsentierten sich mit rund um den Bauernhof und wie man annodazumal zum Einkauf beworben wurde. Hier kamen auch die kleinen Besucher nicht zu kurz, denn bei malen und Hämmern und Werkeln wurde ihnen die Zeit nicht lang.

Somit wurde aus Halle 6 wirklich ein Stand mit Kultur für alle Sinne und so auch jedem Besucher nahe gebracht. Von der musikalischen Umrahmung und Unterhaltung auf der Hauptbühne durch die Volksmusikberatungsstelle des Bezirks Schwaben und vielen anderen Musikanten bis hin zum Personal des Cafe „Sowieso“, die alle Hände voll zu tun hatten um die Gäste mit ihrem schmackhaften Essen oder herrlich schmeckenden Kuchen zu verköstigen und zu verwöhnen.

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4 Kommentare zum Beitrag
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Silvia B. aus Neusäß am 20.04.2010 um 16:02 Uhr  
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Corinna Brinkmann aus Langweid am Lech am 20.04.2010 um 19:51 Uhr  
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Luis Walter aus Krumbach am 20.04.2010 um 21:26 Uhr  
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Luis Walter aus Krumbach am 06.05.2010 um 13:03 Uhr  
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