Firma Wipfler fängt da an, wo andere aufhören

Bild (v.l.n.r): Wirtschaftsförderer Herwig Leiter, Bürgermeister Bernhard Uhl, Geschäftsführer Hans Wipfler, Landrat Martin Sailer und Geschäftsführer Armin Nuffer vor der neuen CNC-Maschine.
Landrat Martin Sailer besucht die Firma Wipfler Fenster und Fassaden GmbH

Fester dienen vor allem der Lichtzufuhr und dem Ausblick. Dabei werden diese gläsernen Produkte heute zumeist in speziellen Fensterbauverfahren maschinell gefertigt.

Viele Fensterbauer arbeiten bis zu einer Scheibenlänge von maximal acht Metern – die Firma Wipfler Fenster und Fassaden GmbH aus Wörleschwang fängt ab einer solchen Länge erst an. „Standardfenster werden bei uns nicht serienmäßig produziert, wir gehen auf die individuellen Kundenwünsche ein und jedes Stück wird nach Maß angefertigt“, beschrieb Geschäftsführer Hans Wipfler eine Besonderheit seines Unternehmens. Diese Sonderanfertigungen liefert der Betrieb weit über die Region hinaus. „Besonders Holz- und Holz-Alu-Fenster sind gefragt“, weiß Hans Wipfler. Diese seien nachhaltig und pflegeleicht.

Landrat Martin Sailer und der Zusmarshauser Bürgermeister Bernhard Uhl konnten sich von den Arbeiten der Wipfler Fenster und Fassaden GmbH während eines Firmenbesuchs in Wörleschwang selbst überzeugen. Hier wurden ihnen die einzelnen Produktionsabläufe erklärt. Landrat Martin Sailer interessierte sich aber auch für die betriebliche Entwicklung der letzten Jahre und die zukünftigen Herausforderungen der Firma, die derzeit 60 Mitarbeiter beschäftigt. So gehört unter anderem ein kompletter Umbau der Produktionshallen zu den geplanten Investitionen.

Vor kurzem wurde eine neue CNC-Maschinenanlage installiert, die nicht nur mehr Raum, sondern auch neue Arbeitsplätze schafft. Durch solche Anlagen lassen sich komplexe Werkstücke mit hoher Präzision herstellen. „Es ist schön zu sehen, wie erfolgreich die Firma Wipfler mit ihrer Produktion in der Region ist und welch einzigartiges Knowhow in ihr steckt“, lobte Landrat Martin Sailer das Unternehmen und würdigte auch das Engagement, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Denn der Betrieb arbeitet eng mit Schulen zusammen, um Jugendliche und auch Flüchtlinge für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern.
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