Einer der größten jüdischen Friedhöfe – Rauischholzhausen

Im 18. Jahrhundert soll die Adelsfamilie Rau diesen Friedhof gelegt haben. Mit seinen 129 Gräbern ist er einer der Größten in Oberhessen.

1850 zählte die jüdische Gemeinde 81 Mitglieder. Im Jahr 1933 lebten in Rauischholzhausen noch sechs jüdische Familien.

Am 6.9.1942 kamen 18 jüdische Personen in das Ghetto Theresienstadt. Das war das Ende der jüdischen Gemeinde. Drei Menschen überlebten Theresienstadt, auch Sara Mendel.

Sie kam nach Rauischholzhausen zurück und wurde 1954 auf diesem Friedhof begraben. Es war das letzte Begräbnis.

Auf diesem Friedhof wurden Juden aus Wittelsberg, Roßdorf, Mardorf, Schweinsberg und Rauischholzhausen beedigt.

Dieser Friedhof grenzt an den Schlosspark Rauischholzhausen.
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2 Kommentare
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Jürgen Daum aus Duisburg | 12.04.2015 | 00:37  
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Klaus Dieter Hotzenplotz aus Marburg | 12.04.2015 | 02:08  
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