CSU diskutiert über Eurorettung und Flüchtlinge

v.l.n.r.: CSU-Ortsvorsitzender Josef Dußmann, Lars Bergen und Referent Dr. Thomas Jahn vom "Konservativen Aufbruch" der CSU, sowie Hans-Wilhelm Häfner, Vorsitzender der Seniorenunion in Aichach | Foto: Stefan Stocker
  • v.l.n.r.: CSU-Ortsvorsitzender Josef Dußmann, Lars Bergen und Referent Dr. Thomas Jahn vom "Konservativen Aufbruch" der CSU, sowie Hans-Wilhelm Häfner, Vorsitzender der Seniorenunion in Aichach
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Nach Grußworten von Josef Dußmann und Hans-Wilhelm Häfner fand Dr. Thomas Jahn, der stellvertretende Sprecher des "Konservativen Aufbruchs", einer Untergruppierung der CSU, klare Worte bei einer Diskussionsveranstaltung im Gasthof Wagner. 50 Zuhörer waren gekommen und lauschtem dem eigens aus Kaufbeuren angereisten Referenten, der an Kritik an den derzeitigen Verhältnissen nicht sparte. Unter anderem warf er der Bundesregierung unsoziales Verhalten vor, wenn diese den Flüchtlingen Versprechungen mache, die sie nicht halten könne. Besonders eindrucksvoll schilderte er eigene Erfahrungen aus dem Aufnahmelager in Kaufbeuren. "Hunderte Flüchtlinge und dies jeden Tag", so Dr. Jahn, "verschwinden noch vor der Registrierung und werden beim Einsteigen ins Taxi von den stattlichen Ordnungsbehörden nicht einmal zurückgehalten". Dies erzeuge zusätzliche Ängste, die einen Zuhörer sogar zu der Frage veranlassten, ob er demnächst mit der Zwangsbelegung seiner Wohnung rechnen müsse. Auf die Frage, wer den überhaupt im Ernstfall die Einreise steuern könne, erläuterte Dr. Jahn die rechtlich mögliche Unterstellung des Bundesgrenzschutzes unter die bayrische Staatsregierung.

Nicht weniger hart ging Dr. Thomas Jahn mit der Euro-Rettung ins Gericht. Dank ihrer würde sich die Europäische Union zu einer Transferunion entwickeln und auch hier würde z.B. den griechischen Bürgern nicht ehrlich begegnet. "Die Staatsbeteiligungen sind bis heute nicht verkauft und z.B. ein Katasterwesen nicht einmal begonnen worden", so der Sprecher des Konservativen Aufbruchs. Griechenland könne deshalb die Eigentumsverhältnisse für eine ordentliche Besteuerung gar nicht klären und weitere Rettungspakete werden nötig, andernfalls sei ein Währungsschnitt nicht mehr aufzuhalten.

Mit der teils emotional, aber auch sehr fair geführten Diskussion zeigten sich im Anschluss die beiden Organisatoren Hans-Wilhelm Häfner (Seniorenunion) und Josef Dußmann (Ortvorsitzender der CSU Aichach) sehr zufrieden. Nach der Überreichung eines Präsents an den Gastredner luden Sie zur nächsten Veranstaltung am 16.11. um 19:30 Uhr ins Bürgerhaus von Klingen ein, in dem dann der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz und Landrat Dr. Klaus Metzger mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren werden.

Bürgerreporter:in:

CSU Aichach aus Aichach

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