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Die Ostseeküste mit dem E-Bike erkunden

Wind, Wellen und Natur: Das sind nur drei der Argumente für einen entspannenden Urlaub auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Mitten in der vorpommerschen Boddenlandschaft kann man im Einklang mit der Natur entspannen, genießen und erleben. Das Ostseeheilbad Zingst ist ein guter Ausgangspunkt, denn es vereint 15 km gepflegten Strand, Kurpark und andere Annehmlichkeiten mit der Lage inmitten der Natur. Meer, Bodden und Darßwald machen den Urlaub zu etwas Besonderem. Wellness, Sport und Kulinarik machen die Zeit in Zingst zu einem Erlebnis.

Eine riesige Sonnenbrille am Strand. Ein roter Rahmen auf dem Deich. Miniaturmännchen in einem Astloch. Das sind drei der aktuell zwölf Stationen auf dem Zingster Fotokunstpfad. An verschiedenen Orten im Stadtbild haben Künstler ihre Werke aufgestellt und laden Fotografen und andere Entdecker ein, diese in Szene zu setzen. Generell ist Fotokunst ein großes Thema im Ostseebad. Es hat sich mit dem jährlichen Umweltfotofestival „horizonte zingst“ einen Namen gemacht – lebt Fotokunst aber auch im Alltag. So wurden die Zingster Bürger eingeladen, ihre Garagentore mit Fotografien in Kunst verwandeln zu lassen – und den Gästen so wieder etwas mehr zu bieten. Doch nicht nur die inszenierte Schönheit ist einen Blick wert. Meer, Strand und Natur sind das ganze Jahr über sehenswert.

Wer ohne Auto in der Region mobil sein möchte, greift zum E-Bike. Mit einer Reichweite von rund 75 km sind die besseren Bikes auch für weite Touren eine gute Wahl. Eine schöne Radtour führt von Zingst über den Deich bis zum Vogelbeobachtungspunkt Pramort. Dort nisten zurzeit Schwalben, die man im eleganten Flug und bei der Versorgung ihrer Jungen beobachten kann. In die andere Richtung führt die Radtour in den Nachbarort Prerow (8 km) oder weiter nach Ahrenshoop (23 km). Der Charme des E-Bikes liegt dabei im entspannten Fahren. Bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt der Elektromotor jeden Tritt in die Pedale. Das lohnt sich bei sanften Steigungen und auch beim am Meer nicht seltenen Gegenwind. Dank der Motorkraft muss man sich um diesen keinerlei Gedanken machen und kommt entspannt ans Ziel. Eine abendliche Tour zur Seebrücke nach Prerow wird so zum gemütlichen „Spaziergang“. Den Abend kann man aber auch an der Zingster Seebrücke genießen und von dort den Sonnenuntergang über dem Meer erleben.

Interessant ist eine Schiffstour vom Hafen aus nach Barth. Durch den Zingster Strom und vorbei an der Vogelinsel Kirr erreicht das Schiff nach einiger Zeit das auf dem Landweg 16 km entfernte Städtchen Barth. Bei schönem Wetter kann man die Fahrräder mit an Bord nehmen und den Rückweg auf eigene Faust antreten. Vorher macht man einen Rundgang durch die malerischen Gassen des um eine große Kirche angelegten Städtchens. Nach der Rückkehr nach Zingst bleibt Zeit für eine Entspannungsmassage. Die gibt es zum Beispiel in Verbindung mit einer Moorpackung in von Künstlern eingerichteten Räumen im Kurmittelcentrum und auch im Hotel Vier Jahreszeiten gleich neben dem Fahrradverleih Schröter. Das Angebot an Unterkünften in Zingst reicht von der Jugendherberge über Ferienwohnungen bis hin zu luxuriösen Hotels.

Gerade im Urlaub ist Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Dr. Birgit Stein begeistert ihre Gäste für das intuitive Bogenschießen. In nur einer Stunde lernen Besucher in einem abgeteilten Bereich der Tennishalle, worauf es beim Bogenschießen ankommt. Sicherheit steht für die Sportlerin an erster Stelle. Nach der Theorie kommt die Praxis. Gespannt stehen die Bogenschützen in einer Reihe mit Blick auf die Trainerin. Dann geht es los. Zunächst wird der Pfeil eingelegt. Er zeigt auf die zehn Meter entfernte Zielscheibe. Dann wird die Sehne des Bogens gespannt und der Bogen ausgerichtet. Dabei soll man die eigene Mitte spüren, rät Dr. Birgit Stein, die die sportliche Übung coacht und die Freude am Bogenschießen weckt. Schließlich wird der Pfeil abgeschossen und erreicht erstaunlich oft das Ziel. In den Zingster Dünen kann das Bogenschießen nicht stattfinden – der Förster hat Vorbehalte. Doch auch in der Halle macht es eine Menge Spaß die ungewohnte aber leicht zu erlernende Sportart zu entdecken.

Kulinarisch hat man in Zingst die Wahl. Im Kurhausrestaurant an der Zingster Seebrücke eilen die Kellner von Tisch zu Tisch und haben anders als die Gäste kaum einen Blick für die schöne Aussicht. Ruhiger ist es im nahegelegenen Hotel Seebrücke oder auch im Schlösschen Sundische Wiese außerhalb der Stadt. Genießen kann man sowohl einen kleinen Imbiss als auch ein mehrgängiges Menü – am besten mit regionalen Produkten und frischem Fisch. Die Auswahl sowohl im Ortszentrum an Kloster- und Strandstraße als auch etwas außerhalb ist vielfältig. Rechtzeitig planen muss man in Zingst die An- und Abreise. Während der Ort mit dem Auto gut erreichbar ist, gibt es keinen eigenen Bahnhof. Busse verkehren ab Barth und Ribnitz-Damgarten – im Sommer sogar mit Fahrradanhänger. Zingst ist aus meiner Sicht eine Reise wert.

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