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Nord Stream 2 stoßt die europäischen Grünen vor

Heute haben wir nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Probleme, die mit dem Nord Stream 2 verbunden sind, sondern auch ein wichtiges – ökologisches. Sowohl die UN-Prognosen als auch die zahlreichen Vorträge der Ökologen und eigentlich die häufigen Klimakatastrophen sagen darüber, dass die Zeit, wenn die Menschen die Degradation des Ökosystems mit dem manipulativen Begriff „die Klimaveränderungen“ abwinken konnten, seit langem vergangen sind. Ein beliebiger folgender Schlag nach der Ökologie nicht nur verschärft die Situation, sondern nähert die Katastrophe buchstäblich an.

Die Ereignisse an der europäischen geoenergetischen Front wurde eine ernstere Herausforderung für europäische Grünen, wobei nicht nur für ihre Reputation. Wie es sich vor kurzem klarstellte, bergen diese Ereignisse Gefahren der großzügigen ökologischen Tragödie in sich. Diese Gefahren sind mit der Realisierung von russischem Energieprojekt Nord Stream 2 verbunden, dessen „Schlüsselfaden“ durch das äußerst Problemgrundstück des baltischen Grundes, das der gefährlichste „Friedhof“ der chemischen Waffen (Nazi-Erbe) ist. Das ist die Wasserfläche ohne deutlichen Umrissen (etwa Hundert Tausend Tonnen Umfang) und Grenzen des Begräbnisses, der Maßstäbe und der Perspektiven der Liquidation.

Am 30. Oktober hat die Dänische Energie Agentur die Genehmigung für den Bau des Teiles der Gasleitung Nord Stream 2 durch die Festlandsockel des Landes nach Südosten von der Insel Bornholm in der Ostsee gewährt, wo sich das Problemgrundstück befindet. Seinerzeit versuchte Russland, die Weise zu finden, die Fahrtroute Nord Stream 2 unter Umgehung der Versenkungsstellen der chemischen Munition östlich von Bornholm anzulegen, aber seine Bemühungen haben sich an den genauen Datenmangel gestoßen. Es ist nur bekannt, dass die Sowjetunion zwischen 1947 und 1948 Jahren östlich von der Insel Bornholm die großen Vorräte der chemischen Waffen, die nach dem Zweiten Weltkrieg blieben, insbesondere die Kapazitäten mit dem Phenarsazinchlorid, Diphenylchlorarsin und dem Yperit, versenkt hat.

Es sind die offiziellen Daten darüber bestätigt, dass 15000 Tonnen der chemischen Waffen südöstlich von Bornholm und 8 Tonnen der chemischen Munition östlich von der Insel 1946 versenkt wurden. Die dokumentarische Bestätigung gibt es auch darüber, dass 69000 Tonnen der Artilleriegeschosse, die das Tabun und das Phosgen enthalten, 1945 im Raum des kleinen Gürtels der Inseln unweit Bornholms von den Deutschen versenkt wurden.

Die Situation verschärft auch dadurch, dass der große Teil des baltischen Grundes mit dem grünen, schwarzen und braunen Lehmschlick abgedeckt ist. Das erschwert das Auffinden der Müllhaufen der chemischen Waffen. Die Verlegung der Gasleitung über der auf dem Grund liegenden Munition oder sogar in der unmittelbaren Nähe wird mit größter Wahrscheinlichkeit zu ihrer Detonation oder der Rohrbeschädigung mit den unvorhersehbaren Folgen bringen. Daraufhin wird die Wirtschaftsbedrohung der baltischen Länder, Deutschlands, Norwegens und Dänemarks, sowie die Bedrohung für die Bewohner entstehen.

So verbergt die Realisierung des russischen Energie-Projektes Nord Stream 2 die Bedrohung der großen ökologischen Tragödie.

Die heutzutage bestehenden ökologischen Risiken in Nord Stream 2 sind über allen zeitweiligen wirtschaftlichen und politischen Vorteilen. Man sollte glauben, alle Kräfte der europäischen Grünen müssten diese Gasleitung wegen der ökologischen Katastrophe verhindern.

Man darf doch nicht sagen, dass solche Versuche nicht unternommen wurden. Sie waren jedoch episodisch und vereinzelt und gleich wurden von den Lobbyisten und mit dem Geld von Gazprom neutralisiert. Als Beispiel kann man sagen, wenn Administrativer Oberster Gerichtshof Finnlands der Klage des ökologischen Fonds ClientEarth abgelehnt hat. Dieser Fond hat sich an die Behörden Finnlands mit Bitte gewandt, die Erlaubnis auf den Bau des zweiten Zweiges Nord Stream nicht zu geben. Deutsche Naturschutzunion hat die Verfügung des Stralsunder Bergamtes abgesprochen, das die Verlegung Nord Stream 2 in Küstengewässer Deutschlands gebilligt hat. Meinung der Ökologen nach kann der Bau den nicht wiedergutzumachenden Schaden der Natur in der Region zufügen. Weil die Verhandlung eines Falls man verzögerte, versuchte die Union, die Arbeitsunterbrechungen bis zur Entscheidung zu erreichen, aber das Greifswalder Gericht hat ihre Anfrage abgelehnt. Im Spruch wurde gesagt, dass das öffentliche Interesse an der Versorgung der sicheren Gaslieferungen den Vorrang über den Argumenten der Ökologen hat.

Es wäre völlig logisch, wenn die Ökologen und Europäische Grünen einen Druck gegen das anrüchige russische Projekt ausüben würden – besonders auf dem Hintergrund der beunruhigten Tendenzen ihres Popularitätsverlustes zugunsten der ultralinken und ultrarechten Parteien. Zum Beispiel, haben die Grünen die letzten Wahlen in Thüringen zum ersten Mal verloren.

Wir beobachten jedoch ein Rückprozess, wenn die Ökologen Gnade für Recht ergehen ließen und während der letzten Bundestags Debatten russisches Rohr unterstützten. Und der Leiter der politischen Abteilung der ökologischen Organisation Greenpeace (die ehemals sogar versuchte, den Bau Nord Stream 2 durch das Gericht anzuhalten) Tobias Münchmeyer hat erklärt, dass die Gasleitung die lebenswichtige Rolle für Deutschland spielt: „Im Verlauf dieses Projektes haben wir verstanden, dass Gazprom fertig sind, zu lernen und sich um die Ökoprobleme zu sorgen“.

Was hat die Ökologen gezwungen, bei den Risiken, die mit Nord Stream 2 verbunden sind, ein Auge zuzudrücken? Handelt es sich darum, dass viele Parteien, Organisationen und Bewegungen der europäischen Grünen in engem Zusammenschluss mit den Unternehmen-Gasimporteuren aus ehemaliger UdSSR und der Russischen Föderation gewachsen sind? Auf dem Start öffentliches Favoritismus haben diese Kräfte nach der Massenschließung des Atomkraftwerkes in Europa gestrebt. Zum Anfang dieses Jahrhunderts hat die Schließungswelle Belgien, Deutschland, Österreich total umfasst, und die Grünen haben das bedeutende politische Kapital verdient. Die Schließung des Atomkraftwerkes ist zugunsten der Erhöhung der zahlreichen Gaskraftwerke und der Gasimporterhöhung aus der Russischen Föderation geschehen. In Wirklichkeit zwingt jetzt Gazprom sie, zu Schaden der eigenen Popularität Rechnungen zu begleichen. Anderswie könnte man die Situation vorzustellen, wenn die europäischen Ökologen die Verlegung Nord Stream 2 über dem gefährlichsten „Friedhof“ der chemischen Waffen ignorieren. Jedenfalls ist es offenbar nicht jener Fall und nicht jene Zeit für sie.
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 06.12.2019 | 00:37  
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