…wir zwei und die Räder!

Frank & Helmut
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Ich war noch intensiv mit myheimat beschäftigt, als mein Windows Live Messenger anklopfte. Na nu, wer ist das denn noch zu so später Stunde, dachte ich. Es war Frank, mein Schwiegersohn. Ermutigt durch die Fahrradtour die ich gestern in myheimat beschrieb, kam Frank gleich zur Sache. Wollen wir nicht auch einmal eine Fahrradtour machen, schrieb er. Fahrradtour mit Frank, eigentlich nicht schlecht, dachte ich und schrieb ihm, dass ich erst noch neue Reifen brauchte. Wir treffen uns um 11:00 Uhr morgen bei mir - tschau! Das waren seine Worte die ich las, dann war der Messenger still.

Oh je, wieder früh aufstehen, neue Reifen besorgen und montieren, das Rad verladen - dann noch nach Neustadt fahren. Als ich nun pünktlich an der Türe schellte, stand Frank schon fast fahrfertig in der Tür. Brauche nur noch mein Rad holen, dann geht’s los, sagte er. Nur leicht bekleidet, ein wenig zum trinken eingepackt, das Handy für den Notfall und ab geht die Luzie.

Wir nahmen die Fahrradunterführung der B6 in Neustadt, vorbei an Familia, dann weiter in die Feldmark. Erstes Ziel ist Otternhagen. An dem Fischteich in Scharnhorst stand nur ein einziger Angler heute, sonst ist da mehr los. Gemütlich fahren wir nach Otternhagen. Am Ausgang des Ortes Richtung Scharrel, begegnete uns ein Trecker mit Strauchgut fürs heutige Osterfeuer, da geht heute sicher die Post ab. Mittlerweile hatten wir uns schon ein wenig an den Sattel gewöhnt. In Scharrel machen wir an der Sitzecke in der Ortsmitte eine kleine Pause, während Frank eine schmökte, machte ich einige Fotos. Ich mag diese kleinen Orte, alles ist da immer so aufgeräumt und ordentlich, und eine Milchbank gibt es da auch noch. Unterwegs erzählte mir Frank, dass er gern wegen dem Stallgeruch durch die Dörfer fährt. Das nächste Ziel ist der Campingplatz Tannenbruchsee in Metel. Nur mal durchfahren wollten wir, und die schönen Parzellen ansehen. Leider war alles noch geschlossen. Ein Bewohner erlaubte uns dann doch noch einige Fotos von der Anlage zu machen, wir waren zufrieden und fuhren weiter. Rein in den Wald nach Basse, ein einigermaßen gut befahrbarer Waldweg lag vor uns. Auf einer Bank saß ein älteres Pärchen und ruhte sich aus, Ostereier findet ihr hier nicht, rief ich den beiden zu, alle lachten laut. In Basse wollte ich unbedingt noch an die Kirche. Dort grenzt das Kirchengrundstück hinterrücks an die Leine, ich wollte zur Leine. Vorsichtig überstieg ich den niedrigen Stacheldraht, andere taten das wohl auch schon vor mir, ich konnte es an den Fußspuren erkennen. Ein sagenhafter Ausblick auf die Leine lag vor mir. Gegenüber in dem Leinebogen ist eine sehr breite Sandbank, sieht wie in einem Strandbad aus, einfach schön. Wir werden beobachtet, sagte Frank zu mir. Nebenan auf einem Grundstück stand eine Frau und sah uns zu, was die da wohl machen, hätte ich fast von ihren Lippen ablesen können. Wir trollten uns, bis Suttorf nahmen wir die landwirtschaftlichen befestigten Strassen. Noch vorbei an den Windrädern, dann waren wir wieder fast zu Hause.

22 km sind wir gefahren, bei 2,5 Stunden Fahrtzeit waren wir nicht zu schnell unterwegs. Ein gemütlicher Vormittag geht zu Ende, bei Sonne pur!

Bürgerreporter:in:

Helmut Metzner aus Neustadt am Rübenberge

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