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Xavier bescherte Johannitern eine lange Nacht - 580 Reisende stranden in Wunstorf

v.l.n.r. Marrisya Sarrach, Sieglinde Mahner (76), Karola Krause (76), Bettina von Gizyei-Nienhaus (75) aus Bergisch Gladbach (von Münster nach Berlin) und Tim Wagner
Um kurz nach 21 Uhr endete der Feierabend für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer. Durch das Sturmtief Xavier mussten etwa 580 Reisende im ICE 847 ihre Reise im Bahnhof Wunstorf unterbrechen. Bereits seit 13 Uhr stand der ICE auf Gleis 8, nun waren die Getränke und Essen im Zug ausgegangen.

Bereits kurz nach der Alarmierung machen sich 25 Helferinnen und Helfer auf den Weg zu Bahnhof. Nach einer Erkundung der Lage durch den Johanniter-Einsatzleiter Timo Brüning wurden die Kochkessel in der Unterkunft angeheizt und Material zum Bahnhof gebracht. Auf dem Bahnsteig wurde eine Verpflegungsstelle eingerichtet und die Reisenden mit kalten und warmen Getränken versorgt. Im Folgenden wurde in den Zugabteilen Suppe und warme Decken verteilt. Die Reisenden im Zug waren bunt gemischt. Von der Jugendgruppe die sich über den Zitronentee riesig freute, die Familien mit Kindern und z.B. auch eine Reisegruppe aus drei Frauen im Alter von 75-76 Jahren aus Bergisch Gladbach. Die Damen-Gruppe war voll des Lobes: "Alles im Zug ist so schön friedlich, keiner meckert. Über den fantastischen Service der Johanniter aus Wunstorf freue ich mich sehr“, sagte Karola Krause. Die Jugendgruppe schloss sich einstimmig an: " Das Essen schmeckt!". „Für uns war es ein sehr guter Einsatz“, resümierte Timo Brüning für die Johanniter. „Die Reisenden haben beim Transport der Getränke mit angepackt und waren alle sehr zufrieden. Toll! Danke für den Einsatz hörten wir sehr häufig. Um 7:13 Uhr fuhr der ICE 847 dann vom Bahnhof Wunstorf weiter. Für viele Helferinnen und Helfer ging es im Anschluss wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit. „Danke an alle Helferinnen und Helfer für diesen schnellen und gut durchgeführten Einsatz“ lobte Brüning seine Einsatzkräfte nach dem Einsatz. Die Johanniter waren mit sechs Fahrzeugen und 25 Helferinnen und Helfern vor Ort. Zwei Reisende wurde durch einen Rettungswagen der Johanniter versorgt.
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