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Ohne ehrenamtliche Helfer geht es nicht - Internationaler Tag des Ehrenamts: Johanniter danken allen Freiwilligen

Ohne ehrenamtliches Engagement würde vieles in unserer Gesellschaft gar nicht funktionieren. Auch die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe wäre ohne die Unterstützung ihrer bundesweit rund 30.000 ehrenamtlichen Helfer nicht denkbar. Allein bei den Johannitern in Wunstorf engagieren sich jeden über 130 Frauen und Männern für das Gemeinwohl - freiwillig und ohne Bezahlung.

Rund jeder zweite ehrenamtliche Helfer der Johanniter übernimmt Aufgaben im Sanitäts- und Rettungsdienst sowie im Bevölkerungsschutz, also in den klassischen Blaulicht-Bereichen. Das Spektrum ist jedoch weitaus größer. Überall dort, wo Menschen auf Hilfe angewiesen sind, um ihr Leben zu meistern, ist ehrenamtliches Engagement gefragt. Das reicht von Besuchsdiensten für Senioren über die Betreuung von Menschen mit Demenzerkrankungen bis hin zur Begleitung sterbenskranker Menschen im Rahmen der Johanniter-Hospizdienste.

Zu den Grundsätzen der Ehrenamtsarbeit der Johanniter zählt die fundierte Ausbildung: Jeder Helfer durchläuft zur Vorbereitung auf seine anspruchsvollen Aufgaben zunächst eine Grundausbildung und nimmt danach regelmäßig an Weiterbildungen teil. Diese finden sowohl in den Verbänden vor Ort statt als auch in den fünf Bildungsinstituten unter dem Dach der Johanniter-Akademie Münster. So genannte Ehrenamtskoordinatoren vor Ort unterstützen diejenigen, die sich engagieren möchten, ein zu ihren Interessen und Erfahrungen passendes Aufgabengebiet zu finden und stehen ihnen auch danach jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Johanniter-Ortsbeauftragte Monika Brüning: „Das Engagement unserer vielen ehrenamtlichen Helfer ist eine zentrale Säule unserer Arbeit. Ohne ihren Einsatz wären viele unserer Angebote gar nicht möglich. Aber nicht nur das: Mit ihrer Begeisterung für ihre Aufgabe und ihrer Lebenserfahrung bereichern und prägen sie unser Miteinander. Ihnen allen gilt – nicht nur heute, am Internationalen Tag des Ehrenamts - unser herzlicher Dank.“

Unter den ehrenamtlichen Helfern der Johanniter sind alle Altersgruppen vertreten. Viele wachsen von klein auf in ihre Aufgabe hinein: Rund 12.000 Kinder und Jugendliche bundesweit engagieren sich in der Johanniter-Jugend, z.B. als Gruppenleiter oder in den rund 500 Schulsanitätsdiensten in ganz Deutschland.

Aber auch viele ältere Menschen empfinden es als Bereicherung, sich nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit weiter für das Gemeinwohl zu engagieren. Knapp ein Viertel aller über 60jährigen Menschen in Deutschland ist ehrenamtlich tätig, so das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen forsa-Umfrage mit dem Titel „Lebenswelten 60+“, die kürzlich im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde. Die Gründe liegen auf der Hand: Der freiwillige Einsatz für andere bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen, bringt Wertschätzung und soziale Anerkennung und erhält den Kontakt zu gleichgesinnten Menschen.
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