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Helfer der Psychosozialen Notfallversorgung tauschen sich aus - Gemeinsame Fort- und Ausbildungen sind ein Wunsch

Gruppenfoto der Teilnehmer (Foto: Antje Heilmann Die Johanniter)
Die Teams der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) der Johanniter aus den Regionalverbänden Südniedersachsen und Niedersachsen Mitte trafen sich am Samstag, 19. Januar 2013, in den Räumen des Ortsverbands Hildesheim, um über aktuelle Themen wie das Vorgehen bei Unfällen auf Bahngleisen zu sprechen. Erstmals mit dabei: Das neu gegründeten Team aus Northeim, in dem Kolleginnen und Kollegen aus Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Deutschem Roten Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und Kreisfeuerwehr Northeim gemeinsam in den Dienst gehen. Thorsten Renken, Dienststellenleiter der Johanniter in Hildesheim, nutzte die Gelegenheit und informierte sich über die Aufgaben der PSNV-Teams, die sich über Krisenintervention und Einsatznachsorge erstrecken.

Das PSNV-Team Wunstorf berichtete von seinen Erfahrungen mit Unglücken auf Bahnstrecken. Geschildert wurden vor allem spezifische Strukturen, die für einen reibungslosen Ablauf beachtete werden müssen. Ergänzt wurde dies mit praktischen Hinweisen über die Möglichkeiten zur Informationsweitergabe durch die Landeseinsatzzentrale (LEZ) der Johanniter.

Marc Küchemann, Regionalbereitschaftsführer im RV Südniedersachsen, informierte über die Besonderheiten des Teams aus Northeim, das als einziges organisationsübergreifend arbeitete. Die Mitglieder wurden nach den Vorgaben der Konsenskonferenz aller Hilfsorganisationen und der evangelischen und katholischen Notfallseelsorge in der Bundesrepublik Deutschland ausgebildet. Sie beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Unterrichtseinheiten. Die Helfer befinden sich zurzeit in der Praxisphase mit 20 Stunden. Hierfür stehen als Praxisanleiter erfahrene Notfallseelsorger zur Verfügung.

Abschließend wurde der Wunsch geäußert, im Laufe des Jahres gemeinsame Ausbildungen anzubieten. Die Teams haben in unterschiedlichen Bereichen Expertenwissen und wollen dies gern miteinander teilen. Auch gemeinsame Einsatzübungen soll es geben.

Ein großes Dankeschön richteten die Teilnehmer an Uschi Pagel, Gruppenführerin des PSNV-Team Hildesheim, die das Treffen initiiert und organisiert hatte.
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