AWO-Wunstorf fährt mit der Kutsche zum Brocken

13 Teilnehmer vor der Kutsche
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Schöne Ausflugsfahrt mit kleinen Problemen

Einmal im Jahr steht für die gemischte Kegelgruppe der AWO-Wunstorf ein großer Ausflug auf dem Programm. Diesesmal hatte die Kegelmutter Waltraud Hofmann eine neue Variante der Brockenfahrt ausgesucht: Nicht mit dem Zug, sondern mit der Kutsche sollte zum höchsten Berg Norddeutschlands gefahren werden.
Voller Erwartungen standen daher 15 Keglerinnen und Kegler um 6 Uhr morgens am Wunstorfer ZOB, doch der Bus aus Hannover kam nicht. Aber heute hat man ja ein Handy, und beim Anruf beim Busunternehmen stellte sich heraus, dass die Wunstorfer schlicht vergessen wurden. Mit einem Ersatzbus ging es dann 45 Minuten später doch nach Hannover zum ZOB, und von dort mit einen größeren Bus und weiteren Teilnehmer weiter Richtung Harz. Der Busfahrer war über die kleinen Bemerkungen der Wunstorfer Teilnehmer nicht begeistert und ließ dieses auch den ganzen Tag spüren.
Aber die Busfahrt war bald beendet, und bei der Kutschfahrt ab Schierke zum Brocken kam die gute Laune wieder zurück. Mit 2 PS ging es zum 1142 m hohen Brocken, und die Pferde hatten an den Steigungen viel Arbeit. Hin und wieder wurde deswegen auch eine kleine Pause eingelegt, damit sich die Tiere erholen konnten. Zwangspausen gab es auch, wenn Pferdeäpfel auf die Straße fielen, der Kutscher kam dann mit Eimer und Besen und sammelte die Hinterlassenschaft wieder ein. Und irgendwie hatten alle den Eindruck, dass Benno, der links an der Deichsel zog, dieses wusste. Sein rechter Kaltblüter-Kollege war da wesentlich weniger aktiv. An ganz steilen Stellen stiegen dann bis auf die Fußlahmen alle aus, aber schieben war dann doch nicht nötig.
Auf halber Strecke gab es ein rustikales Picknick. Ein Tisch wurde aufgestellt, und eine Schlachteplatte, Käse, ganz frisches Brot und Brötchen boten eine willkommene Stärkung. Nebenan murmelte ein kleiner Bach, die Sonne schien, und die ab und zu vorbeikommenden Wanderer waren zu Recht richtig neidisch. Leider ließ der Zeitplan eine längere Pause nicht zu, und es ging zügig weiter Richtung Brocken.
Dort war eine recht gute Fernsicht, wie immer viel Wind und eine Menge Ausflügler. Mit Schnauben und Pfeifen kündigte sich die Brockenbahn an, und bei der Ansage auf dem Bahnsteig fühlte man sich fast wie auf einen viel größeren Bahnhof.
Nach über einer Stunde Aufenthalt wurde die Rückfahrt angetreten. Jetzt ging es schnell zur Sache, die Pferde brauchten nicht mehr ziehen und witterten den heimischen Stall. Voller Freude wollten sie ab und zu auch einen Galopp einlegen, aber die Kutsche hatte Bremsen wie ein Auto, und der Kutscher achtete auch streng darauf, dass die Fahrt nicht zu schnell wurde.
In Schierke wurde wieder der Bus bestiegen. Weil es doch später als geplant war, wollte der Busfahrer die vorgesehene Kaffeepause ausfallen lassen. Auf heftigen Protest der Teilnehmer würde er dann doch „überredet“, und beim Windbeutelkönig an der Oker-Talsperre gab es einen schönen Ausklang der Fahrt. Keiner hatte so richtig Vorstellungen, wie groß so ein Windbeutel sein kann. Peter Budich hatte daher die Maxi-Version bestellt, und bekam ganz große Augen, als er einen Windbeutel in Größe einer Wasser-Melone bekam. Auch alle anderen waren über den schnellen und freundlichen Service sehr zufrieden und wären gern noch an diesen schönen Ort geblieben.
So ging es dann quer durch den Harz über Goslar wieder zurück nach Hannover und weiter nach Wunstorf.

13 Teilnehmer vor der Kutsche
Peter Budich sein Windbeutel
Bürgerreporter:in:

Dieter Kanne aus Wunstorf

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