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Apothekerin Kleinhans zu Gast bei den LandFrauen

Margit Kleinhans, Petra Grefe und Ulrike Wissel-Baumgarte (von links)
 
Im Saal sind fast alle Plätze besetzt

Am Mittwochnachmittag trafen sich ca. 80 Landfrauen der Gruppe Gehrden-Ronnenberg zum gemeinsamen Kaffee trinken im Gasthaus Buermann in Devese. Als Gast hatte der Vorstand diesmal Margit Kleinhans aus Ronnenberg geladen um über das Thema "Fit und aktiv im Alter, Wege zum Erhalt der Leistungskraft" zu referieren.

Margit Kleinhans begann ihren Vortrag mit der Aussage: Altern ist keine Krankheit, sondern ein biologischer Vorgang. Und da auch niemand in der Lage ist, dies aufzuhalten, kann es höchstens ein wenig gebremst werden. Das Altern, das bereits im Alter von 30 - 35 Jahren merkbar einsetzt (bis dahin fühlt man sich immer in der Lage "Bäume auszureißen"), macht sich vor allem im Nachlassen der Muskelkraft oder auch der Konzentration bemerkbar. Andererseits profitiert man aber von einer besseren Urteilsfähigkeit und erhöhtem Verantwortungsbewusstsein.
Um nun die genannten Schwächen des Alterns ein wenig abzumildern gilt die A-B-C-D-Regel: A - Arzneimittel, B - Bewegung, C - cerebrales Training, D - Diät bzw. bewusste Ernährung.
Unter den Punkt Ernährung fällt u. a. auch das ausreichende Trinken von ca. 2 Liter Wasser bzw. ungesüßten Tees pro Tag. Weiter sollte man wenig Fleisch, etwas mehr an Kohlenhydraten, aber vor allem viele Mineralien und Vitamine zu sich nehmen.
Für das cerebrale Training ist hauptsächlich der Umgang mit vielen Menschen und wechselnden Ansprüchen wichtig.
Bei der Bewegung genügt es schon 3 mal in der Woche 30 Minuten dies intensiv zu betreiben.
Doch zu den Arzneimitteln, die dies alles unterstützen, konnte die Apothekerin Kleinhans selbstverständlich bestens Auskunft geben. Sie tat dies an fünf Beispielen von zum größten Teil natürlichen Mitteln.
Calcium z. B. kann nur zusammen mit Aufenthalt in frischer Luft seine Wirkung entfalten, da das Sonnenlicht die Bildung von Vitamin D3 bewirkt, was wiederum nötig ist, um das Calcium in den Knochen einzulagern.
Glucosamin hilft die Knorpelmasse in den Gelenken zu schützen und verhindert im besten Fall eine schmerzhafte Arthrose.
Knoblauch, frisch oder als Extrakt genossen, ist ein hervorragender Blutdrucksenker und vermindert so das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Es hilft ebenfalls den Cholesterinspiegel zu senken.
Ein Ginkgoblätterextrakt, von einer der ältesten Pflanzen der Erde, hilft bei nachlassender Hirntätigkeit genauso wie bei Durchblutungsstörungen im Auge oder Ohr.
Und als letztes wurde noch der Weißdorn genannt, der bei leichter bis mittlerer Herzschwäche hilfreich sein kann. Allerdings ist bei diesem und allen anderen pflanzlichen Mitteln immer ein wenig Geduld erforderlich, denn diese natürlichen Hilfsmittel zeigen ihre Wirkung erst nach einem Zeitraum von mindestens sechs oder gar acht Wochen.
Margit Kleinhans, der nach ihrem Vortrag mit anhaltendem Beifall gedankt wurde, bedankte sich ebenfalls bei dem wissbegierig lauschenden Publikum und überraschte mit der Aussage, dass sie für diesen Vortrag keinerlei Honorar verlange, dafür aber eine Spende an die Ronnenberger Tafel erbitte. Diese wurde ihr dann auch sogleich von den Vorsitzenden der LandFrauen, Petra Grefe und Ulrike Wissel-Baumgarte, mit auf den Weg gegeben.
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