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Schienenersatzverkehr für den Deister Kirnitzschtal Express

Volldampf im Eisenbahnmuseum Leipzig
  Als Schienenersatzverkehr verkehrte am 27. März der Deister Kirnitzschtal Express: Da sich für eine Zugfahrt zu wenig Teilnehmer angemeldet hatten, wurde den gebuchten Fahrgästen angeboten, mit dem Bus nach Dresden zu fahren. Dieses Angebot wurde auch von einem Teil der Teilnehmer begrüßt und so ging es am frühen morgen gen Dresden. Um einen kleinen Ausgleich für den Sonderzugausfall zu leisten, wurden 2 zusätzliche Programmpunkte eingebaut.

So ging es zunächst nach Leipzig ins dortige Eisenbahnmuseum im BW Plagwitz. Dort war am Samstag ebenfalls ein Eisenbahnfest mit mehreren Gastlokomotiven, so z.B. die 35 1097 und die 58 3047 aus Glauchau so wie die Kohlenstaub 52 er aus dem Eisenbahnmuseum Halle. Es gab einen kleinen Markt Eisenbahnfanartikeln. Zudem gab es für Kinder die Möglichkeit mit einer kleinen Eisenbahnen ein paar runden zu drehen, während die großen Kinder auf Führerstandsmitfahrt gingen. Weiter ging die Fahrt durch Leipzigs Südraum durch das ehemalige Braunkohletagebaugebiet. Hier findet sich direkt an der Autobahn noch ein alter Abbaubagger. Nächstes Ziel war die Weißeritztalbahn. Die durch die Flut 2002 zerstörte Schmalspurbahn wurde 2008 wieder bis Dippoldiswalde in Betrieb enommen. Der Wiederaufbau bis Kurort Kippsdorf ist bereits in Planung. Ein Baubeginn steht aber noch nicht fest.

Nach Ankunft in Dippoldiswalde ging es mit dem Bus weiter nach Dresden, wo ein Teil der Gruppe den Aufenthalt zu Erkundungen in Dresden nutzte während der andere Teil das Dampfloktreffen im BW Dresden Altstadt besuchte. Star des tages war hier zweifelsohne die frisch Hauptuntersuchte 01 509 der Pressnitztalbahn, die an dem Wochenende ihre ersten Sonderfahrten absolvierte. Zur Besichtigung war auch das Depot des Verkehrsmuseums Dresden offen.

Nach einem kurzen Besuch von Pfunds Molkerei und dem schon obligatorischen Abschluss im Schiesshaus ging es für die Teilnehmer wieder zurück gen Heimat.

Für etwas befremden sorgte nach der Fahrt eine e-Mail eines "Eisenbahnfreundes" der sich darüber beschwerte das man ihm nicht mitgeteilt habe das die Sonderfahrt ausgefallen sei. In der Mail wurde den Sachsenfreunden gar unseriöses Verhalten vorgeworfen und darüber hinaus angedroht die Presse in und um Peine (hier hat wohl der "Eisenbahnfreund" gewartet) darüber zu informieren. Man möge sich doch mal darüber informieren wie das andere Vereine handhaben würden.

Wie sich herausstellte, gehöhrte dieser "Eisenbahnfreund" gar nicht zu den Teilnehmern des Sonderzuges. Er hatte die Fahrt nicht gebucht war aber der Ansicht man müsse die Leute, die morgens extra an den Bahnsteig kämen um den Zug zu fotografieren und zu filmen ebenfalls mitteilen das der Zug ausfiehle.

Die Sachsenfreunde legen wert darauf, das alle gebuchten Teilnehmer der Fahrt sowie die Buchungsstellen selbstverständlich über den Ausfall informiert wurden. Ebenso gab es eine info zum Ausfall auf der Homepage. Nicht üblich ist es allerdings, Leute die zwar Fotos und Filme machen wollen, allerdings für die Kosten und das verkehren des Sonderzuges, von dem sie dann ja auch was haben, andere (die Teilnehmer) bezahlen lassen über den Ausfall von Fahrten zu informieren. Im Interesse der ehrlichen und zahlenden Teilnehmer wird es auch weiterhin keine Infos über Fahrzeiten an nicht gebuchte Teilnehmer geben.

Im übrigen ist dieser "Eisenbahnfreund" schon 2009 aufgefallen, als er die Sachsenfreunde wegen der letztjährigen Sonderfahrt bat ihm doch Fragen rund um den Sonderzug zu beantworten weil er doch Filmen und Fotografieren wolle.

Infos zu den besuchten Einrichtungen:
www.weisseritztalbahn.de

(wird fortgesetzt und noch bearbeitet ....
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Deister-Anzeiger | Erschienen am 10.04.2010
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1 Kommentar
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Gertraude König aus Lehrte | 29.03.2010 | 10:17  
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