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Schützenverein Uetze ernennt Wolfgang Krüger auf Hauptversammlung zum Ehrenmitglied

Der Vorsitzende Donald Albrecht gratuliert Wolfgang Krüger zu seiner Ehrenmitgliedschaft

Auf der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Uetze wurde Wolfgang Krüger in Anerkennung seiner besonderen Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Die Versammlung beglückwünschte den 80-Jährigen mit stehendem Applaus und einem dreifachen Gut-Ziel. Auf der Tagesordnung standen zudem die Ehrung Verstorbener, Wahlen, die Berichte des Vorstandes und der Sparten sowie die Entlastung des Vorstandes. Die Entlastung wurde auf Antrag der Kassenprüfer einstimmig erteilt.

Wolfgang Krüger ist bereits 1952 als 14-Jähriger eingetreten und seitdem unermüdlich für den Verein tätig. Neben einer aktiven und erfolgreichen Laufbahn als Schütze, die er auch aktuell noch ausübt, war der Rentner von 1973 bis 1980 und von 1988 bis 1995 Schießsportleiter und damit verantwortlich für den Sportbetrieb. In die zweite Phase fiel auch der Bau des geschlossenen Feuerwaffenstandes. Seit einigen Jahren ist er Mitglied im Ehrenrat des Vereins. Aber nicht nur deshalb hat der Vorstand ihn vorgeschlagen. In seiner Laudatio hielt der Vorsitzende Donald Albrecht fest: "Jeder von uns hat es schon erlebt. Egal was zu tun ist, Wolfgang ist als gute Seele des Vereins immer zur Stelle, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Er schaut täglich nach dem Rechten und kümmert sich um Reparaturen an den Schießständen und Waffen. Man kann sagen, der Verein ist sein Leben und dem Verein würde manches fehlen ohne ihn. Ich freue mich immer, ihn hier zu treffen und von seinen Erfahrungen zu lernen."

Von vielen sportlichen Erfolgen konnte Hauptschießsportleiter Reinhard Reh berichten. Neben zahlreichen Titeln und Platzierungen auf Kreis- und Landesebene sowie im Fernwettkampf waren die herausragenden Erfolge der Titelgewinn mit der Luftpistole sowie ein 2. Platz auf den Deutschen Meisterschaften durch Marieke Lehmann sowie der Titelgewinn mit der mehrschüssigen Luftpistole durch Samantha Przyklenk. Damit konnten erstmals beide deutschen Meistertitel bei den Schülerinnen von einem Verein gewonnen werden. Erfreulich war auch der Titelgewinn der 2. Luftpistolenmannschaft in der Bezirksliga. Gerade mit der Luftpistole hat der Verein durch Nachwuchs und Zugänge viele neue Sportlerinnen und Sportler und überlegt daher, noch eine vierte Ligamannschaft aufzustellen. Neben den sportlichen Erfolgen wies Reinhard Reh in seinem Bericht auf diverse Neuerungen im Sportschießen hin und betonte noch einmal die gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit den vereinseigenen Waffen und zum Alkoholverbot.

Der 1.Vorsitzende Donald Albrecht ging in seinem Rückblick dann auf die Herausforderungen des Jahres 2017 ein. Der Verein hat im Sport wie im Traditionswesen wieder zahlreiche Aktivitäten durchgeführt.

Schwerpunkt war das Bauvorhaben. Erfreulicherweise konnten dafür Zuschüsse von der Region Hannover, dem LandesSportBund und der Aktion Mensch in Höhe von rd. 150.000 Euro eingeworben werden. Wegen der verzögerten Baugenehmigung konnte dann aber erst im September mit den Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten begonnen werden. Auf Grund des nassen und kalten Winterwetters sind dadurch letztlich weitere Verzögerungen eingetreten. Vorrang hat deshalb jetzt erst einmal die Fertigstellung des neuen Schießstandes. In den Osterferien ist der Einbau der elektronischen Zielerfassung vorgesehen. Ziel ist es, dass noch im April der Stand abgenommen und der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Anschließend sollen dann die Wiederherstellung der Außenanlagen und die neuen Funktionsräume in Angriff genommen werden. Der Vorsitzende appellierte in diesem Zusammenhang noch einmal an alle Mitglieder, sich mehr im Rahmen von Eigenleistungen einzubringen, um Kosten zu sparen.

Ein Erfolg ist das seit einem Jahr durchgeführte "Freitagsschießen für Jedermann", das von Markus Ortmann jeweils am 3. Freitag des Monats organisiert wird. Dieses Preisschießen findet auch bei Nicht-Mitgliedern großen Zuspruch. Die im März 2017 neugegründete Dartsparte hat sich ebenfalls mittlerweile etabliert und peilt bereits für die kommende Saison an, mit einer Mannschaft am Ligabetrieb teil zu nehmen. Entlastung für den Vorstand hat die Wahl des Festausschusses gebracht, der seit 2017 das Schützenfest organisiert.

Im September wurde außerdem die neue Homepage freigeschaltet. Die Sparten sind nun aufgerufen, die Seiten als Visitenkarte des Vereins aktuell zu halten. Ebenfalls im September wurde der Förderverein "Leistungssport im Schützenverein Uetze - Die SportschUETZEn" gegründet. Auslöser war der Aufstieg in die Bundesliga, für die man dringend auf Unterstützung angewiesen ist, da die laufenden Kosten aus Spenden finanziert werden müssen. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass der Förderverein sich an alle wendet, die die engagierte Arbeit der Sportschützen in und für Uetze gut finden und unterstützen wollen, egal ob sie Mitglied im Schützenverein sind oder nicht. Er warb deshalb auch bei den Mitgliedern noch einmal darum, dem Förderverein beizutreten und wies darauf hin, dass jeder seine Spendenhöhe selbst festlegen kann.

Für das laufende Jahr hat die Fertigstellung des Bauvorhabens für den Vorstand Priorität. Daneben soll eine Kommission die Satzung entsprechend den aktuellen Entwicklungen und Anforderungen überarbeiten.

Bei den anstehenden Wahlen wurden als Vertreter des 1.Schießsportleiters für den Sport die beiden Trainer Donald Albrecht (Pistole) und Silke Opitz (Gewehr) sowie als Vertreter für das Traditionsschießen Markus Ortmann gewählt. Bestätigt wurden von der Versammlung weiter der neue Seniorenobmann Rolf Kuppardt und sein 1.Vertreter Herbert Hennigs, der Leiter der Dartsparte Stefan Heuer und sein Vertreter Günther Boysen, die Jungesellenleiterin Hannah Groß und ihr Vertreter Keven Brandes sowie die 3.Damenleiterin Sandra Seffer.
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