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Nach zwei Niederlagen sind die Uetzer Luftpistolenschützen in die Abstiegszone abgerutscht

Wegen Schulterproblemen konnte Sander Nooij in Raesfeld nur einen Wettkampf schießen

Nach zwei Niederlagen ist das ersatzgeschwächte Bundesliga-Team des Schützenvereins Uetze auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und steht nun auf einem der Abstiegsplätze. Am letzten Wettkampfwochenende im Januar geht es für das Team jetzt darum, noch einen Sieg einzufahren, um die Chancen für den Klassenerhalt zu sichern.

Am vorletzten Wettkampfwochenende in Raesfeld mussten die Uetzer Luftpistolenschützen zwei herbe Niederlagen hinnehmen. Am Sonnabend, dem 2.12. musste das Team ohne seine Nummer 1, Sander Nooij gegen Wathlingen an die Linie treten. Der junge Niederländer sollte auf Anraten seines Physiotherapeuten am Wochenende nur einen Wettkampf schießen, um seine verletzte Schulter nicht zu sehr zu beanspruchen. Eine schwere Hypothek für die junge Uetzer Mannschaft, die sich so am Ende auch 4:1 geschlagen geben musste. Nur Marten Heuer konnte auf Position 4 seinen Punkt gegen Cedric Cammann sicher einfahren. Auf den Positionen 1 bis 3 hatten dagegen Marit Albrecht, Sarah Kiesewetter und Hans-Christian Jentsch von vornherein Probleme, in ihren Wettkampf zu finden und blieben am Ende chancenlos gegen ihre stark aufschießenden Gegner aus Wathlingen. Auch Ersatzmann Sven Przyklenk hatte auf Position 5 trotz ordentlicher 362 Ringe letztlich keine Chance gegen Torben Wolf.

In der zweiten Begegnung am Sonntag gegen Schirumer-Leegmoor machte sich der starke Druck in beiden Teams bemerkbar, da es in dieser Begegnung darum ging, welches Team sich am Ende aus der Abstiegszone befreien kann. Den Ostfriesen kam dabei zu Gute, dass sie am Vortag völlig unerwartet gegen die Sportschützen Raesfeld, die mit mehreren Ersatzschützen angetreten waren, die beiden Tabellenpunkte geholt hatten. Beide Teams traten dann auch mit ihren stärksten Besetzungen an die Linie. Sander Nooij auf Position 1 und Marten Heuer auf der 5 übernahmen in der Begegnung von Anfang an die Führung in ihren Duellen, die sie sicher über den Wettkampf behaupten konnten und so ihre Punkte für Uetze holten. Dagegen hatten Sarah Kiesewetter und Hans-Christian Jentsch gegen ihre beiden ungewöhnlich stark schießenden Gegner von Anfang an das Nachsehen und mussten sich am Ende deutlich geschlagen geben. Spannend blieb es über längere Zeit noch auf Position 2. Hier lieferte Marit Albrecht ihrem Gegner Maik Ritter über drei Serien ein spannendes Duell, bevor sie sich dann in der 4. Serie dem Routinier aus Ostfriesland geschlagen geben musste und so der Gesamtsieg mit 3:2 an die Ostfriesen ging.

Für das Uetzer Team bedeutet dies, dass es am letzten Wettkampfwochenende in der Sporthalle in Wathlingen am 6. Januar um 16:00 Uhr gegen Fahrdorf und am 7. Januar um 10:00 Uhr gegen Berlin noch einmal seine Kraft bündeln und den gewohnten Kampfgeist zeigen muss, um den Klassenerhalt noch zu erreichen.

Teamchef Donald Albrecht sieht aber durchaus noch Chancen für sein Team: "Der unerwartete Sieg gegen Raesfeld hat den Leegmoorern natürlich Auftrieb gegeben, den sie in die Begegnung mit uns mitgenommen haben. Dazu kann ich ihnen nur gratulieren. Noch haben wir aber Chancen auf den Klassenerhalt. Ich vertraue da auf den ausgeprägten Kampfgeist in unserem Team. Ich habe in den ganzen Jahren noch nie erlebt, dass einer im Team aufgegeben hat, egal wie schwer der Wettkampf war oder das Resultat zwischenzeitlich gestanden hat."
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Volker Harmgardt aus Uetze | 13.12.2017 | 03:22  
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