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Mit dem GVH und dem Fahrrad durch den Norden der Region Hannover

Calenberger Wanderfreunde Teerkuhle Hänigsen
 
Teerkuhle Hänigsen
Uetze: Wackerwinkel |

Calenberger Wanderfreunde mit dem Fahrrad im Norden der Region Hannover (29.06.2017)

Dieses Mal ging es für die Calenberger Wanderfreunde nicht auf "Schusters Rappen" durch die Gebirgszüge der Region, sondern mit dem Fahrrad durch den Norden der Region.
Die Spargelsaison war zwar vorbei, aber der Frühsommer bietet im Norden von Hannover durchaus viel Abwechslung.

Mit einem GVH Tagesticket ging es von Hannover Hbf, bzw. von Wennigsen mit der S-Bahn zum Bahnhof Ehlershausen

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Teerkuhlen in Hänigsen



Ehlershausen ist auf der S-Bahnstrecke Hannover - Celle die letzte Station im GVH Verbund. Auf teilweise asphaltierten Feldwegen, die überwiegend gut ausgeschildert sind, ging es nach Hänigsen. Ziel waren die Teerkuhlen auf dem Kuhlenberg von Hänigsen. In den damaligen Sümpfen von Hänigsen wurden diese Teerkuhlen bereits vor 500 Jahren beschrieben. Hier begann nachweislich die erste Erdölförderung in Norddeutschland. Das Erdöl tritt in Hänigsen auf natürliche Weise mit dem Grundwasser an die Erdoberfläche und wird/bzw. wurde hier abgeschöpft und über viele Jahrzehnte gewerblich, insbesondere als Schmiermittel, genutzt.
Diese Teerkuhlen können immer noch besichtigt werden. Ein kleines Museum lädt ein, sich fachkundig über die Erdölförderung in Norddeutschland zu informieren. Die Calenberger Wanderfreunde nahmen an einer interessanten Führung teil. Dieses kleine Museum an den Teerkuhlen ist durchaus zu empfehlen.


Auf nach Uetze



Nach dieser Pause am Kuhlenberg/Hänigsen ging die Fahrradfahrt durch die Felder weiter nach Uetze.
Uetze liegt am Südrand der Lüneburger Heide und ist die nordöstlichste Gemeinde in der Region Hannover. Uetze ist bekannt durch den Zwiebelanbau und dem Zwiebelfest im Herbst.
Der ehemalige Marktflecken, der zum Fürstentum Lüneburg gehörte, wird von den Flüssen Fuhse und Erse, die aus dem Harzvorland kommen und in ungefähr nördlicher Richtung strömen, durchquert. Nordwestlich von Uetze mündet die Erse in die Fuhse, die bei Celle in die Aller mündet. Hier machten die Wanderfreunde eine Mittagspause, bevor es mit einer Fahrt durch den Ort, vorbei am Storchennest auf dem alten Spritzenhaus, in Richtung Eltzer-Mühle ging.

Eltzer - Mühle an der Fuhse



Diese alte Wassermühle an der Fuhse, aus dem 15 zehnten Jahrhundert, ist leider nicht mehr zu besichtigen. Das nächste Ziel war Wackerwinkel. Auf dem Weg dahin konnte die Wandergruppe noch ein altes Eisenbahnviadukt über die Fuhse besichtigen. Die ehemalige Eisenbahnstrecke Braunschweig - Celle über Uetze ist seit vielen Jahrzehnten stillgelegt. Einsam ragen die Brückenpfeiler noch über die Fuhse empor.

Wackerwinkel Zweiständerhaus



Im alten Niedersächsischen Zweiständerhaus ( Bauernhaus) wurde die Calenberger Wandergruppe vom Heimatbund Uetze empfangen. Der Heimatbund Uetze, mit den Ansprechpartnern Peter Doms, Günther Rode und Dieter Lorenz, pflegen seit Jahren dieses Kleinod in Wackerwinkel. Hier gab es bestens vorbereitet durch die Damen des Heimatbundes Kaffee und Kuchen. In den Sommermonaten ist jeweils donnerstags ab 15.00 Uhr das Bauernhaus geöffnet. Ein Besuch lohnt sich. Eine Führung im und um das Bauernhaus gaben Einblick in das bäuerliche Landleben in Wackerwinkel/Uetze.

Dedenhausen - mit dem "enno" nach Hannover



Von Wackerwinkel begann die Rückfahrt durch die Felder zum Bahnhof Dedenhausen. Dedenhausen ist der letzte Bahnhof im GVH auf der Strecke Hannover - Wolfsburg. Mit dem Zug "enno" ging es zurück nach Hannover beziehungsweise an den Deister.

40 Kilometer im Norden der Region Hannover



Eine interessante Fahrradfahrt, mit ca. 40 Kilometern auf dem Tacho, ging mit interessanten Eindrücken aus der Region Hannover - Nord zu Ende. Im Juli ist dann wieder eine Wanderung, wahrscheinlich im Deister geplant.
Winfried Gehrke
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1 Kommentar
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Uwe Roßberg aus Garbsen | 01.07.2017 | 10:35  
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