Ewalds Mathespielwiese - Eine Einführung in die mathematische Denkweise

Der Kampf gegen die mathematische Ahnungslosigkeit

Die Idee, ein mathematisches Lesebuch zu schreiben, kam mir, als ich die ernüchternden Ergebnisse der ersten PISA-Studie sah und feststellen musste, dass die deutschen Schüler im Vergleich mit Schülern aus anderen Ländern leistungsmäßig im Fach Mathematik nur durchschnittlich abschnitten. Für mich war das keine Überraschung, denn als Lehrer habe ich feststellen müssen, dass das Leistungsniveau in diesem Fach in den letzten 20 Jahren stetig sank. Ich nenne Ihnen nur zwei von vielen Gründen, warum das so ist:

1. Viele Schüler beherrschen die notwendigen Rechentechniken
(Bruchrechnung,Termumformungen, Gleichungssysteme, Potenzrechnung
usw.) nur in unzureichendem Maße.

2. Vielen Schülern fehlt die Verinnerlichung der mathematischen Denkweise. Es
fällt ihnen schwer, die Mathematikaufgaben inhaltsmäßig rasch zu erfassen
und den Lösungsweg schrittweise im Kopf zu strukturieren. Noch schwerer
fällt es ihnen, ihren strukturierten Lösungsweg den Mitschülern verständlich
zu erklären, da sie hier auf Fragen der Mitschüler eingehen müssen. Für die
Beantwortung dieser Fragen muss der Schüler mathematisch gut
argumentieren können. Da diese Fähigkeiten bei vielen nicht vorhanden
sind, steht man als Lehrer häufig vor dem Problem, dass viele Schüler im
Unterricht nichts bzw. nur wenig sagen können.

Einige Anmerkungen zu dem Buch:
1. Bei diesem Buch (Ewalds Mathespielwiese - Teil 1) handelt es sich um ein
mathematisches Lesebuch und nicht um ein traditionelles Schulbuch. Der
Leser wird anhand spezieller Themen aus dem Bereich der natürlichen
Zahlen in die mathematische Denkweise eingeführt.
Durch diese „Denkexkursionen“ wird er mit den mathematischen
Gesetzmäßigkeiten, Mustern und Strukturen vertraut gemacht, die in
allgemein gültige Formeln überführt werden. Da eine Vielzahl von
Formeln und Aussagen bewiesen werden, lernt der Leser somit
verschiedene Beweisverfahren kennen.

Für dieses Buch gibt es zwei Hauptzielgruppen.

Die 1. Hauptzielgruppe umfasst alle Personen, die Spaß an der
Mathematik haben und sich gerne mit dieser Materie beschäftigen. Wer Zeit
und Ausdauer hat, wer gerne sein Gehirn strapaziert, für den ist dieses Buch
eine lohnenswerte Lektüre. Für das Verstehen dieses Buches sollte der
Leser den Realschulabschluss, noch besser die Fachhochschulreife oder
das Abitur haben.

Die 2. Hauptzielgruppe für dieses Buch ist die gymnasiale Oberstufe,
insbesondere die Fachoberschule mit der spezifischen Ausrichtung
Wirtschaft, Gestaltung oder Technik. Gerade diejenigen, die an einer
Fachhochschule studieren möchten, sei es BWL, VWL, Informatik oder ein
Ingenieursstudium (Maschinenbau, Elektrotechnik usw.) anfangen, brauchen
ein solides mathematisches Basiswissen und die Verinnerlichung der
mathematischen Denkweise. Das Buch ersetzt nicht das traditionelle
Schulbuch, sondern kann als Sekundärliteratur eingesetzt werden.
Auch für Studenten, bei denen das Studium mathematische Inhalte enthält,
ist dieses Buch eine schöne Lektüre.

2. Das Buch muss nicht chronologisch durchgelesen werden. Jedes
Beispiel ist in sich abgeschlossen, so dass der Leser sich seine
Lieblingsbeispiele selbst aussuchen kann.
Es werden noch drei weitere Teile der Mathespielwiese folgen. Teil 2 soll
Ende dieses Jahres oder am Anfang des nächsten Jahres veröffentlicht
werden.

3. Ich habe versucht, historische Aspekte an geeigneten Stellen einzufügen,
denn die historische Entwicklung der Mathematik sowie knapp gefasste
Biografien bedeutender Mathematiker machen dieses Fach lebendiger. Es
werden z.B. folgende Fragen behandelt:
- Welche Rechentechniken kannten die alten Kulturvölker?
- Wie verlief das Leben einiger bedeutender Mathematiker? Was waren ihre
geistigen Errungenschaften?
- Welche regelmäßigen n-Ecke lassen sich ausschließlich mit Zirkel und Lineal
konstruieren? Das war ein mathematisches Problem der „Alten Griechen“.

4. Das Buch enthält einige Kapitel, die den Zugang zur mathematischen
Denkweise über die sog. „spielerische Mathematik“ einleiten sollen. Solche
Kapitel wären:
- Welche Verfahren zur Erzeugung magischer Quadrate gibt es?
- Wissenswertes über den „Turm von Hanoi“
- Das Arithmetikspiel
- Verschiedene Additions- und Multiplikationsverfahren

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen des Buches, denn hier kann man sein Gehirn mal wieder so richtig strapazieren.

Das Buch ist erschienen im Verlag Books on Demand (www.bod.de). Dort ist auch ein Link zu meiner Homepage zu finden. Hier kann man einen Download tätigen und so das Inhaltsverzeichnis und drei kurze Kapitel aus meinem Buch sehen.
Titel: Ewalds Mathespielwiese – Teil 1
Autor: Ewald Gronewold
Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3-8391-9983-1
Format: DINA 4
Homepage: e-gronewold.jimdo.com

Bürgerreporter:in:

Ewald Gronewold aus Uetze

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