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Neue Römerfunde in Trier

In Trier haben Archäologen ein Gräberfeld mit bisher rund 130 römischen Gräbern gefunden. Neben Skeletten waren in den Särgen auch Beigaben.

Trier, eine der ältesten Städte Deutschlands, hat eine bedeutsame Römervergangenheit. Diese wurde mit Ausgrabungen von römischen Gräbern erneut belegt. Von den rund 130 Gräbern sind einige komplett erhalten und beinhalten neben Knochen auch Beigaben. Die meisten Toten wurden damals jedoch verbrannt. Die Asche wurde dann nur in einem Tuch oder einem kleinen Gefäß beigesetzt. Das Besondere an dem Fund: Das Gräberfeld wurde laut den Archäologen von zirka 30 vor bis 350 nach Christus genutzt und somit schon vor der Gründung Triers 16 vor Christus angelegt.

Ausgrabungen auch 2013

Spannend für die Wissenschaftler, denn so lässt sich nachvollziehen, wie die einheimische Bevölkerung immer mehr von der römischen Kultur beeinflusst wurde. Anfangs wurden noch keltische Schüsseln und Eisenschwerter beigelegt, während im Laufe der Zeit römische Amphoren, Öllampen oder Glasgefäße mit in die Särge wanderten. Die Fläche, die zur Anlage eines Altarm-Sees und somit zur Erweiterung der Trierer Moselschleuse genutzt werden soll, wird bereits seit 2010 archäologisch untersucht. Damals wurden römische Scherben gefunden. Die Ausgrabungen sollen noch bis November diesen Jahres andauern und 2013 fortgesetzt werden.
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