Umzug von München nach Straubing

Es ist jetzt genau zwei Jahre her, dass ich in einer 12er WG lebe.Die Eingewöhnung war etwas schwierig, da 12 völlig verschiedene Leute aufeinander treffen und ihre Probleme psychischer Art haben. Der senior Heini ist 86, der Junior Daniel 27, dazwischen 30-Mitte 50.
Wir sind mehr Männer als Frauen. Wir haben eine Nachtbereitschaft, es ist also immer jemand für uns da. Wir kochen zusammen, jeder ist mal dran mit Ausnahme derer, die in die Arbeit(Werkstätten z.B.) gehen.Ich hab meinen Beruf als Buchhändler aufgeben müssen wegen Epilepsie und Depressionen.
In München gibt es so eine Einrichtung wie in Straubing nicht. Nun ist dies eine Kleinstadt, der Bus fährt jede Stunde mal. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen. Dafür sind die Straubinger kulturell auf zack. Ihre berühmteste Bewohnerin war immerhin Agnes Bernauer, alle vier Jahre gibt es Festspiele. Eine wunderschöne Bibliothek direkt an der Donau gibt es auch. Inzwischen ist Straubing meine zweite Heimat, meine Familie sehe ich selten in München.

Bürgerreporter:in:

Philipp Kupper aus Straubing

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