Die Pioniere aus Steindorf werden geehrt
OilQuick gehört zu den 50 besten Unternehmen in Bayern

Stefan Schauer und seine Schwester Brigitte Schauer bekommen den Preis „Bayerns Best 50“ im Schloss Schleißheim verliehen. | Foto: SX Heuser
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  • Stefan Schauer und seine Schwester Brigitte Schauer bekommen den Preis „Bayerns Best 50“ im Schloss Schleißheim verliehen.
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Der Wettbewerb „Bayerns Best 50“ geht in 2023 in die 22. Runde. Die ausgezeichneten Betriebe überzeugten die unabhängige Fachjury damit, dass sie ihren Umsatz und ihre Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich gesteigert haben. Dazu zählt unter anderem das Familienunternehmen aus Steindorf.

Ehre, wem Ehre gebührt: Im Schloss Schleißheim erhielten die 50 wachstumsstärksten Mittelstandsbetriebe aus allen Regierungsbezirken den Preis „Bayerns Best 50“ verliehen. „Wer Anerkennung verdient, der soll sie auch erhalten. Die Auszeichnung ist eine Wertschätzung für die volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung des Mittelstands im Freistaat. Der Mittelstand sorgt mit seinen Innovationen für zukunftsfähige Arbeitsplätze für unternehmerische Spitzenleistungen“, so Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Gewürdigt wurden mit dem Preis mittelständische Betriebe aus dem Handwerk, der Industrie, freien Berufe und dem Dienstleistungssektor. Sie bieten einen Großteil der Arbeits- und Ausbildungsplätze im Freistaat, treiben Innovationen voran, schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze und zeichnen sich mit herausragenden Leistungen aus. „Die unternehmerischen Spitzenleistungen sind das Rückgrat unseres Wohlstands im Freistaat. Alle Unternehmen leisten mit ihrer Fachexpertise und ihrem Können einen wichtigen Beitrag für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Wir sind stolz auf unsere Mittelstandsbetriebe und sie stehen heute vollkommen zu Recht im Scheinwerferlicht!“, ergänzt Aiwanger.

Das Unternehmen OilQuick aus Steindorf bei Mering hat sich zum ersten Mal für diesen Preis beworben. „Dass wir sofort zu den 50 besten Unternehmen in Bayern gehören zu dürfen, darauf sind wir sehr stolz. Nachdem wir schon diverse Auszeichnungen überreicht bekommen haben, freuen wir uns, jetzt auch diesen Preis im Schloss Schleißheim entgegennehmen zu dürfen“, sagt der Geschäftsführer Stefan Schauer, Geschäftsführer. Der Anspruch an die Produkte war für den Marktführer im Bereich Schnellwechsler schon immer sehr hoch. Deshalb wird hier alles selbst entwickelt und produziert. Ständig werden neue Trends aufgespürt und umgesetzt. Dazu das Personal an erster Stelle. Es wird viel in die eigene Ausbildung investiert und dazu eng mit der Handwerkskammer zusammengearbeitet. „Wir schaffen den Ausbildungsberuf, der zu den Fähigkeiten eines Menschen passt.“ Wichtig ist dem Familienunternehmen aber auch die Atmosphäre. Jeder Mensch zählt gleich und wird gleich viel wertgeschätzt – egal ob er ein Studium hat oder noch in der Ausbildung ist. Es gibt flache Hierarchien und der Teamgedanke steht ganz oben an. „Denn jeder kann gleich viel beisteuern zum Unternehmenserfolg. Eine gute Idee kann auch von einem Auszubildenden kommen“, so Stefan Schauer. Im Juli waren zum Sommerfest alle Mitarbeiter und deren Familien eingeladen. „Es ist uns wichtig, dass sich die Menschen hier wohlfühlen und wir eine große Familie sind. Für unseren Zusammenhalt. Und wir wollen danke sagen für ihren Einsatz.“

Aus einer kleinen Landmaschinen-Reparaturwerkstatt aus den 80-er Jahren ist ein florierendes Unternehmen mit über 170 Mitarbeitern geworden. Bis zu 5000 Schnellwechsler werden heute im Jahr produziert. Die innovative Technik kommt am Markt gut an. Inzwischen ist QilQuick Marktführer und nicht nur im gesamten deutschsprachigen Raum tätig, sondern auch weltweit. „Wir stehen jeden Tag auf, um besser zu werden,“ verspricht Schauer. Von der Fahrerkabine eines Baufahrzeugs kann man mit den hydraulischen Geräten von OilQuick binnen weniger Sekunden wechseln. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist dies für die Baubranche ein großer Vorteil. Und weil hier viel Technik drinsteckt, sind Ingenieure und Entwickler in Steindorf sehr gefragt. Laufend werden neue Trends aufgespürt und umgesetzt. Der Ansporn des Unternehmens für beste Qualitätsprodukte ist hoch. Diverse Auszeichnungen konnte OilQuick dafür in den letzten Jahren schon gewinnen. Dazu gehören der German Design Award Special und der German Innovation Award. Auf der BAUMA im Herbst wurde das Unternehmen mit dem Preis für Machines in Construction (MiC) 4.0 und erneut mit dem EuroTest-Preis 2022 von der Berufsgenossenschaft für Bau für herausragende Leistungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz ausgezeichnet.

Der neueste Preis „Bayern Best 50“ hat für OilQuick einen sehr großen Wert. Denn diese Auszeichnung ist nicht käuflich. Und diesen Preis nun entgegennehmen zu dürfen, war für den Mittelständler eine große Ehre. Und es geht weiter. In den nächsten drei bis vier Jahren rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Wachstum und einer Steigerung der Mitarbeiterzahl auf bis zu 250. Das neueste Produkt, der Tiltrotator, soll die Baubranche nach dem vollhydraulischen Schnellwechsler noch weiter revolutionieren. Auch der Standort soll in naher Zukunft vergrößert werden.

Eine Übersicht der Preisträger 2023 sowie weitere Infos:
https://www.bb50.de und https://www.stmwi.bayern.de/wettbewerbe/bayerns-best-50/

Stefan Schauer und seine Schwester Brigitte Schauer bekommen den Preis „Bayerns Best 50“ im Schloss Schleißheim verliehen. | Foto: SX Heuser
Das neueste Produkt von OilQuick ist ein Schreitbagger.  | Foto: OilQuick
Bürgerreporter:in:

Sabine Roth aus Friedberg

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