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HEILIGE NÄCHTE 2019/20 - oder wie sich Weihnachten noch etwas verlängern lässt (Teil 1)

Herrnhuter Stern in der Völksener Johanneskirche
Springe: Springe |

Stille Nacht, heilige Nacht? In der Kirchenregion Springe gibt es schon seit über 20 Jahren nicht nur DIE heilige Nacht, sondern MEHRERE Heilige Nächte! So lässt die Weihnachtszeit noch etwas verlängern...

In diesem Jahrgang 2019/20 begannen die Heiligen-Nächte-Andachten am 1. Weihnachtstag abends in Springe, und dann ging es reihum, jeden Abend in einem anderen Ort und einer anderen Kirche bzw. Kapelle.

Die erste besuchte Andacht war diejenige am 27. Dezember in Völksen. Die Johanneskirche empfing die Besucher*innen im Halbdunkel, während der Posaunenchor schon auf seinen Einsatz wartete. Gesungen wurden Weihnachtslieder, die sonst selten zu hören sind, z.B. das aus Polen stammende "Als die Welt verloren" (Ev. Gesangbuch Nr. 53) oder "Dies ist die Nacht" (EG Nr. 40). Pastor Reinhard Surendorff ging in seiner Ansprache auf den Unterschied zwischen Furcht und Angst ein: Angst sei eher etwas Unspezifisches, während Furcht mit einer konkreten Situation zu tun hat, vor der man zurückschreckt. Die Botschaft "Fürchte dich nicht" (das diesjährige Motto der Andachtsreihe) will Mut machen, trotzdem die Aufgaben anzugehen, die sich ergeben, sei es nun im beruflichen Bereich, beim Thema Glauben, in Politik und Gesellschaft. Wichtig sei es, nicht hinter Kirchenmauern zu bleiben, sondern sich auf den Weg nach draußen zu machen.

Am 28. Dezember fand die Heilige-Nächte-Andacht in der gemütlichen Kapelle in Boitzum statt. Das dortige Team hatte eine Andacht vorbereitet, bei der es zunächst einige erklärende Worte zu den Begrifflichkeiten "Rauhnächte" und "Heilige Nächte" gab. Im Mittelpunkt stand dann eine Bildmeditation über das diesjährige Weihnachtsmotiv der Künstlerin Beate Heinen. Dazu wurden viele bekannte Weihnachtslieder gesungen. Für den Heimweg bekamen alle Besucher*innen einen gebastelten Stern mit.

Die dritte besuchte Andacht im alten Jahr war diejenige am 30. Dezember in Alferde. Neben zwei kurzen Texten von Hanns Dieter Hüsch gab es eine Dialogpredigt zu erleben, Thema: der Aaronitische Segen aus dem Alten Testament. Warum? Das Motto der diesjährigen Reihe sei ja "Fürchte dich nicht", und wer gesegnet ist, brauche sich nicht mehr zu fürchten, so Prädikantin Cornelia Metz. Gesegnet sein kann ein Mensch nicht nur dann, wenn er scheinbar erfolgreich durchs Leben geht, sondern der Segen begleitet auch auf schwierigen Lebenswegen. Viele traditionelle und auch modernere Lieder rundeten die Andacht ab.

Weitere Andachten folgen im Neuen Jahr...

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