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Nicht ohne mich und Sambatz in Bolzum

Unser Gastgeber mit Hinweisschild im Garten
Sehnde: Sporthalle | Bolzum.- Für manche war es der x-te Geburtstag von Napoleon; für uns die Einladung zum Aufspielen bei der Bolzumer Sommerserenade.

St. Nicolai und auch St. Michael hatten gerufen und Sambatz aus Celle ist gerne gekommen.

Zum 3. Mal hatten die beiden zusammengehörigen Kirchengemeinden zu einer Konzertreihe in ihren beiden Gemeinden eingeladen.


Der Himmel hatte unseres Erachtens grundlos geweint als wir in Bolzum herzlich von Barbara Daentzer und Birgit Scheidler empfangen wurden.


In der Turn- und Sporthalle Bolzum wurden fachfrauisch noch letzte Vorbereitungen und Feinabstimmungen getroffen. Wir und unsere überwiegend aus Frauen bestehende Batacuda durften uns in einem gemütlichen Besprechungsraum ausbreiten und auf den Auftritt vorbereiten.

Was mir nicht bewusst war: Sambatz war an dem Sonntagnachmittag "Das Event" der Gemeinde. Also haben wir unser Bestes gegeben:

Mit Applaus wurde der "Einmarsch" der Grün-Schwarzen Musiktruppe begrüßt.
Die Mitglieder der Kirchengemeinde und natürlich auch andere interessierte Menschen lauschten gespannt den südamerikanischen Trommelklängen.

Was für die Zuschauer so einfach aussieht ist monatelange disziplinierte Musikübung für Körper und Gehör.

Mit Oledum, dem Überraschungs-Raggae, Chuvero und anderen Vier-Viertelstücken haben wir die Menschen um uns herum für einen schönen Spätnachmittag wohl etwas verzaubert.

Rhytmisch konnten die wippenden Fußspitzen unter den Tischen aber auch später die drei Frauen in Türnähe beobachtet werden. Auch Pastorin Daentzer, die wohl ein großer Fan von uns ist, hat ihren Spaß gehabt.

Logistisch und personell sehr nett betreut haben wir gerne in Bolzum aufgespielt und ein bißchen für "Rambatz" in der Halle gesorgt. Die Umgebung war fast ein Heimspiel für uns, da wir selbst jeden Dienstag in einer Altenceller Turnhalle spielen üben.

Unsere 13 köpfige Batacuda hat den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und sozusagen Gesottenem genossen.

Natürlich haben wir uns auch ein wenig über Bolzum informiert:

von den 800 Einwohnern waren ungefähr 100 Besucher (trotz Regens) in der Turnhalle. Die anderen waren zu einem 60. Geburtstag einer Dorfbewohnerin in der nächsten Gaststätte oder bei Lieselotte Krause, die ihren 85. Geburtstag an diesem Tage feierte.

So gesehen war es ein gelungener Sonntag für Bolzum, für die Nicht Ohne Mich Stiftung und überhaupt.

Wir hoffen, dass wir mit unserem kleinen musikalischen Beitrag ein wenig das Dorfleben bereichern konnten.

Für die rege Kirchengemeinde/n wünschen wir uns, dass gerade durch diese vielen Aktivitäten der Kirche die Pastorenstelle in Bolzum und Wehmingen erhalten bleibt.

- Diese sorgt, nach Durchsicht des mir vorliegenden Gemeindebriefes, für einen großen Anteil des Dorflebens in beiden Orten.

Wir haben uns über die Herzlichkeit in Bolzum gefreut und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen.


Thomas Faßbender, Uetze
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