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Spiel des Jahres in Rethmar: Das wahre Spiel um DEN Pokal ! Nord vs. Süd 1-3, der Pokal geht in den Süden

Die offizielle Aufnahme von www.sehnde-news.de
 
Das Foto aus der HAZ (Anzeiger für Lehrte und Sehnde)
Sehnde: Kanalstadion | In einem Fußball-Jahr, oder sagen wir auch gern in einer Saison, gibt es viele Highlights. Da gibt es Marktspielgel-Pokale, Porta-Pokale, Gutshof-Pokale und ganz viele Gedächtnispokale an Sportgrößen vergangener Tage. Aber jetzt! Jetzt gibt es in Rethmar ein Highlight, das alle Pokale in den Schatten stellt. Für den Klassiker „Nord gegen Süd“ wurde ein Pokal gestiftet! Ursel und Helmut Schwerthelm vom Vereinsheim des MTV Rethmar haben einen „Pott“ zur Verfügung gestellt, damit es nicht nur um die „Ehre“ geht, sondern nach dem Spiel auch einen Pokal zur Siegerehrung gibt.

Zuvor mussten natürlich die 22 Akteure auf dem Platz erst einmal zeigen, dass sie sich den Pokal auch verdienen wollen. Angeführt vom 23. Mann, dem Schiedsrichter David Kinne aus Sehnde, betraten Nord und Süd gemeinsam den Rasen im Kanalstadion in Rethmar. Im letzten Jahr gab es ein Gewitter, in diesem Jahr war der Himmel blau und es gab ein Blitzlichtgewitter. Die örtliche Presse www.sehnde-news.de und auch der Anzeiger der Hannoverschen Allgemeinen waren anwesend und so blicken die Akteure zunächst einmal in die Linsen der Kameras.

„Shake-Hands“ vor dem Spiel bei der Seitenwahl und Schiri David Kinne mahnte die beiden Mannschafskapitäne (Andreas Meyer „Süd“ und Michael Feder „Nord“) trotz der jährlichen Brisanz zur Fairness, was die beiden mit dem Wort „Selbstverständlich“ erwiderten.

Stefan Crohn und Andreas „Kalle“ Göbel hatten im Norden wieder ordentlich Werbung gemacht, trainiert und zahlreiche Schlachtenbummler mitgebracht.

Angefeuert von den zahlreichen Fans spielten die „Schwarzen“ aus dem Norden einen sauberen Ball. Über viele Stationen ließen die Kicker den Ball laufen, ohne dass auch nur ein „Roter“ aus dem Süden überhaupt an den Ball kam. Allerdings nur bis zum Strafraum. Dort blieb das Spielgerät dann meistens in der vielbeinigen Abwehr hängen oder das Tor wurde verfehlt. Drückend überlegen waren die Jungs aus dem Norden, aber ein Tor wollte einfach nicht fallen. Der Süden setzte auf die massive Abwehr und schnelle Konter. Die Abwehr aus dem Norden ließ sich aber nicht düpieren und als der Ball im Netz lag, erkannte Schiri David Kinne korrekt auf Abseits.

Die größte Torchance für „Nord“ hatte Norman Fröhlich, der aus aussichtsreicher Position knapp den Torerfolg verpasste. Auch Youngster Kuba Klubs wusste durch Dribblings zu brillieren, am Torabschluss muss aber noch gearbeitet werden.

Mit dem 0-0 ging man in die Pause, was im Grunde schon ein Erfolg für „Nord“ war, wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr das Spiel 0-6 ausging.

Nach dem Seitenwechsel boten die Jungs aus dem Süden wieder ihre stärksten Elf auf, denn zwischendurch gönnten sie sich immer wieder eine „Künstlerpause“.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann aber soweit: Die Abwehr des Nordens konnte den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern und nach einem gezielten Zuspiel konnte Ralf Krumrich zum 1-0 einschießen. Jetzt waren die „Nordlichter“ etwas durcheinander und suchten ihr Heil in der Offensive, was aber gründlich misslang. Ein Konter, ein Treffer. Andreas Meyer erhöht auf 2-0.

Die „Südsterne“ legten wieder ihre Kunstpausen ein und nutzten den breit gefächerten Kader von 21 Spielern um alle Spieler auf das Feld zu schicken. Natürlich immer nur 11 gleichzeitig.
Das nutzte die Offensive des Nordens aus. Kuba Klubs dribbelte die Abwehr schwindelig, legte auf Marco Schulze ab und dieser erzielte mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern den Anschlusstreffer zum 1-2.

In den letzten zehn Minuten ging es noch einmal rasant zu und letzte Kräfte wurden mobilisiert. So setzte Ralf Krumrich aus dem Süden noch einmal zu einem Sprint an, konnte aber letztlich von Libero Michael Feder und dem starken Verteidiger Jörg Brokof gestellt werden. René Schwarz ackerte für den Norden unermüdlich und auch Andreas Göbel und Sohn Tim gaben nicht auf. Letztlich war es alles erfolglos und mit dem Schlusspfiff konnte der Süden das Ergebnis aus deren Sicht noch etwas freundlicher gestalten. Mit einem Heber konnte Andreas Meyer den starken Keeper Christian Kramer überlisten und stellte den 3-1 Endstand her.

Diesmal hatten es die Jungs aus dem Norden denen aus dem Süden aber richtig schwer gemacht und so waren die Jungs mit den schwarzen Trikots dann doch ein wenig zufrieden.

Nach dem Spiel wurde er dann überreicht: DER Pokal

Organisator Stefan Crohn bedankte ich bei den Stiftern Ursel und Helmut Schwerthelm und weil die beiden ja jetzt im Vereinsheim alle Hände voll zu tun hatten, kam Sohn Mario mit zur Siegerehrung und hielt den Schampus parat. Andreas Meyer, der Kapitän des Südens, bekam unter dem Applaus der Fans und der Beteiligten das gute Stück mit den Worten überreicht: „Und nächstes Jahr will ich den Pokal wieder haben“ so Stefan Crohn, der im nächsten Jahr natürlich selbst wieder die Stiefel schnüren will.

Für den Norden kickten:
Christian Kramer, Marco Schulze, Ingo Meier, Roland Wolff, Stefan Crohn, Wilko Priebe, Reimund Seifert, Michael Feder, Jörg Brokof, Kuba Klubs, Karsten Grube, Mario Schwerthelm, Andreas und Tim Göbel, Michael Laudert, Jason Welch, Cord Hashemian, Lutz Mielhausen, Florian Huch, Norman Fröhlich, René Schwarz

Stimmen zum Spiel:

Andreas Meyer gab zu: „Beim 3-1…..das war kein Torschuss, das sollte eine Flanke werden.“

Max Kandiziora (Rethmarsche Legende): „Bei den vielen Torchancen hätten die Jung aus dem Norden auch mal eine rein machen müssen! Dann klappt das auch mal mit einem Sieg.“

René Schwarz: „Ich wollte immer abspielen, aber da waren so viele Beine der Gegner, ich wusste gar nicht wohin!“

Michael Feder zu dem verletzen Jörg Lange: „Der 10er hat gefehlt…“

Alle zusammen sangen dann noch ein Geburtstagsständchen für Stefan Crohn, der seinen Geburtstag gleich mit dem ganzen Dorf feiern durfte.

P.S: So war es 2012:
Spiel des Jahres 2012:
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