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Nach gründlicher Suche: Modern Sound[s] Orchestra Seelze stellt neuen Dirigenten vor

Tom Kruse übergibt die MSO-Arbeitskleidung: die "Orchesterfliege"
 
Henning Klingemann unterzeichnet den Dirigentenvertrag
Nach viermonatiger Vakanz am Dirigentenpult hat das Modern Sound[s] Orchestra (MSO) aus Seelze einen neuen Dirigenten gefunden: Henning Klingemann (29) wird das Orchester leiten.

Dabei hat es sich das Modern Sound[s] Orchestra mit der Suche nach dem neuen Dirigenten nicht leicht gemacht. Das Orchester erarbeitete zunächst einen Anforderungskatalog sowie Wünsche zur musikalischen Ausrichtung und Entwicklung.

Anhand dieser Grundlagen wählte der Vorstand aus den Bewerbern die geeigneten Kandidaten für Probedirigate aus, sodass sichergestellt war, dass eine grundsätzliche Übereinstimmung mit der Orchestererwartung vorhanden war. In diesen Probedirigaten hatte das gesamte Orchester die Möglichkeit, die musikalische Arbeit der Dirigenten zu bewerten und auch freie Kommentare abzugeben, da auch die "weichen Faktoren" eine wichtige Entscheidungsgrundlage für den Vorstand waren.

„Wir befanden uns in der glücklichen Lage, dass wir eine ganze Reihe guter, qualifizierter Bewerbungen hatten, aus denen sich Musiker und Vorstand den für das MSO passendsten  Kandidaten heraussuchen konnten“ erklärte Pressewart Magnus Willeke.

Nach mehreren Probedirigaten und weitergehenden Gesprächen ist sich der Vorsitzende des Vereins Tom Kruse sicher, mit Henning Klingemann eine gute Wahl getroffen zu haben: “Henning  Klingemann hat uns mit seinen musikalischen Kenntnissen, seiner Persönlichkeit und in  der praktischen Arbeit mit dem Orchester überzeugt. Wir sind der Meinung, dass das Orchester und Henning gut bei und neben der musikalischen Arbeit harmonieren werden.“


Auch der Dirigent freut sich auf seine neue Aufgabe: “Mit einem ambitionierten Orchester wie dem MSO arbeiten zu dürfen, ist eine reizvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“.

Dabei ist es für Klingemann wichtig, dass die Musik möglichst nahe am Original sein sollte:
„Es gibt viele Arrangements von Stücken, bei denen man zwar den Titel gut erkennen kann, mit welchen man vielleicht auch relativ einfach Effekte erzielen kann, aber bei denen gegenüber dem Original vieles verloren geht. Mit einem Orchester wie dem MSO möchte ich ein wenig mehr Arbeit in ausgefeiltere, dichter am Original angesiedelte, Arrangements stecken. Dabei können und sollten wir die Wurzeln der sinfonischen Blasmusik in Form von Originalkompositionen, beispielsweise von Gustav Holst, Percy Grainger, Ralph Vaughan Williams und vielen anderen, nicht aus den Augen verlieren”.

Die erste große Aufgabe für Klingemann wird es sein, sich rasch mit dem Orchester zusammenzufinden und das Orchester auf die Neujahrskonzerte im Januar 2009 vorzubereiten.

Der 29-jährige studierte gymnasiales Lehramt mit den Fächern Mathematik und Musik  (Schwerpunkt Saxophon und Dirigieren, sowie Klavier und Gesang). Er absolviert derzeit sein Refrendariat an der Herschelschule in Hannover, einem Gymnasium mit Musikzweig,  sowie eine, speziell auf die Leitung von Blasorchestern ausgerichtete, berufsbegleitende Dirigenten-Ausbildung. 

Stationen seiner Dirigentenausbildung waren der Unterricht bei den  Professoren Prof.Frank Löhr, Prof. Lorenz Nordmeyer , Prof. Jan Cober sowie Hospitationen bei Prof. Eiji Oue, Sir Simon Rattle und  Scott Lawton.

Das MSO freut sich auf eine gute, enge und lange Zusammenarbeit mit Henning Klingemann: 
„Unser Orchester hat immer die musikalische Arbeit mit dem Spaß an der Musik verbunden. Wir sind davon überzeugt, dass Henning Klingemann den Musikern diesen Spaß  an der musikalischen Arbeit vermitteln, und in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand das Orchester weiterenwickeln kann“ so Tom Kruse.
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Ilse Bähr-Pinkerneil aus Seelze | 07.09.2008 | 13:47  
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