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Gelesen - Das Auge des Leoparden

Henning Mankell hat hier einen Roman geschrieben, der eigentlich ganz harmlos anfängt. Man ist eher gelangweilt und fragt sich: Soll ich weiter lesen?
Ja, man muss sogar!
Er schildert das Leben von Hans Olofson. Seine Romanfigur lebt in Schweden. Henning Mankell teilt das Leben dieses Mannes in zwei Teile. Seine 20 Jahre in Sambia werden immer wieder unterbrochen durch einen Rückblick in die Schul-/Jugendjahre.
Hans Olofsen studiert. Ein besonderes Erlebnis führt dazu, dass er den Wunsch eines anderen Menschen nach dem Tod erfüllen möchte. Er besucht Afrika. So ist es jedenfalls gedacht. Der Besuch dauert 20 Jahre. In der Zeit lernt der Leser viel über das Leben in der 2. Hälfte des 20. Jahrh. in Sambia. Das Leben der Weißen, das Leben der Schwarzen, den Kampf um das Leben in dem Land, den Kampf der unterschiedlichen Lebenseinstellungen und doch - die Machtlosigkeit, sich wirklich verstehen zu können.
Es wird so spannend, dass man das Buch dann erst wieder aus der Hand legen kann, wenn die letzte Seite erreicht ist.
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1 Kommentar
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 05.10.2012 | 20:44  
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