Anzeige

Polarstern Potsdam kann Meister nicht stoppen

  Potsdam: Rollsportfeld Heinrich-Mann-Allee | http://www.polarstern-potsdam.de
Potsdam muss nach 4:9 Niederlage um Tabellenplatz 4 kämpfen

Sonntag 12. September 2010: Die Powerkrauts sind seit Anfang der Saison ungeschlagen und haben sich bereits die Meisterschaft vorzeitig sichern können. Potsdam, derzeit auf dem 4. Tabellenplatz, muss um jeden Punkt kämpfen damit man nicht in das Mittelfeld abrutscht. Die vergangenen Spiele waren durchwachsen und eine gute Leistung gegen den alten und neuen Meister der BISHL sollte Selbstbewusstsein geben. Zwei Drittel spielte Potsdam gut mit, musste sich im letzten Drittel jedoch wieder einmal unglücklich geschlagen geben. Die 9:4 Niederlage macht aber auch Mut für das letzte Spiel gegen StraTus II am 19. September. Dann wird es noch einmal heißhergehen.

Zum Spiel:

Der Herbst kündigt sich seit einigen Wochen an, doch der Sommer kämpfte sich noch einmal mit 25 Grad heran. Für die ca. 20 Zuschauer und die Spieler beider Mannschaften war das kaiserliches Hockey-Spielwetter. Schiedsrichter D. Barz, selbst Spieler bei StraTus I und durch den Sieg seiner Mannschaft vom Vortag sichtlich gut gelaunt, eröffnete das Spiel pünktlich um 13 Uhr. Das vorletzte Spiel von Potsdam konnte beginnen.

1.Drittel:

Polarstern Potsdam wollte sich schnell absetzen und den Powerkrauts mit druckvollen Kontern das Leben schwermachen. Nicht ganz überraschend kam dann das 1:0 in der 2. Spielminute durch A. Sielaff zustande. Die Vorlage durch J. Paubel nutze Sielaff gnadenlos. Bereits wenige Augenblicke zuvor erhielt Sielaff die Chance zur Führung konnte aber erst die Führung durch die Hilfe von Paubel erzielen. Der Jubel war groß. Dann lauerte Potsdam auf eine weitere Chance und sicherte im gleichem Zuge seine Wege nach hinten gut ab. Erst in der 10. Minute konnten die Powerkrauts durch den Ausnahmespieler D. Kuch ausgleichen. Kuch sollte für seine Mannschaft im gesamten Spielverlauf sieben Tore verwandeln! Potsdam erlag dann schnell dem eigenen Fehlerteufel und musste drei weitere Tore im ersten Drittel hinnehmen. Kleinere Fehler waren entscheidend für die Gegentreffer in der 15., 18. und 20. Minute. Doch der Mannschaftsgeist der Potsdamer blieb, wie schon im Spiel eine Woche zuvor, gefestigt und weder Unmut noch schlechte Laune wollte verbreitet werden. Es stand 1:4 zur Pause für die Powerkrauts.

2.Drittel:

Das zweite Drittel sollte dann Polarstern Potsdam gehören. In der 25. Minute konnte T. Wandelt die Vorlage von S. Schreiber zum 2:4 nutzen. In der 30. Minute sollte dann J. Paubel zum 3:4 nachlegen. Das Spiel schien wieder offen. Dann jedoch wieder ein kleiner Dämpfer in der 33. Minute durch die Powerkrauts. Potsdam sah man jedoch an, dass ein Aufgeben nicht zur Debatte steht. So sollte A. Sielaff in der 36. Minute seinen zweiten Treffer in diesem Spiel verwandeln. Wieder waren die Potsdamer mit jetzt 4:5 kurz vor dem Ausgleichstreffer. Doch kurz vor Ende des Drittels schenkten die Powerkrauts den Potsdamern noch einen ein und so stand es nun 6:4 zur Pause für die Gäste aus Berlin.

3.Drittel:

Zum Beginn des Enddrittels glaubte Potsdam noch immer fest an den Sieg und an eine greifbare Sensation. Das dieser kleine Traum bereits in der 47. Minute zu zerplatzen drohte war für die Mannschaft von Polarstern Potsdam aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mannschaft spielt immer bis zur letzten Minute mit allem was sie zu bieten hat. Die Krauts behaupteten ihre Führung und konnten diese zum 9:4 Endstand in der 50. und 56. Minute ausbauen. Dass am Ende kein Tor mehr auf Seiten der Potsdamer erzielt werden konnte ist zwar bitter, konnte die Stimmung insgesamt aber keinen Abbruch geben.
Polarstern Potsdam hat gekämpft und im Mitteldrittel bewiesen, dass es sich lohnt hart um den Sieg zu fighten. Die ersten beiden Drittel waren sehenswert und die Mannschaft kann sich über eine gelungene Vorstellung gegen die Powerkrauts zufrieden zeigen. Problematisch sind wie eh und je die Strafzeiten die von jedem Gegner gnadenlos zum Tore schießen ausgenutzt wird. Die eigene Schussfrequenz muss enorm gesteigert werden wenn man in der kommenden Saison weiter oben mitspielen will. Die Powerkrauts haben dagegen aus jeder Position heraus den Abschluss versucht und sind damit ein gutes Stück besser gefahren als Polarstern Potsdam. Die beiden Schlussmänner F. Bergholz und M. Poppe standen ihren Mann und haben ihrer Mannschaft ernstere Probleme so gut es geht versucht zu ersparen. Insgesamt war es aber ein gelungener Auftritt.

Für Potsdam spielten: J. Paubel, A. Sielaff, M. Etzien, M. Köckeritz, H. Bartos, S. Schreiber, F. Bergholz, T. Borstel, M. Poppe, T. Wandelt, R. Klebsch

Weitere Infos unter:
http://www.polarstern-potsdam.de

oder der Facebook-Fanseite

http://www.facebook.com/pages/Potsdam-Germany/Pola...
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.