Nicht immer gut gespielt, aber weiter

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OSC-A-Jugend erspielt Endrunden-Ticket in schwerer Vorrunden-Gruppe

Die A-Jugend-Wasserballer des OSC Potsdam haben das Endrunden-Ticket für die deutschen Meisterschaften gelöst. In der schweren Vorrunden-Gruppe A in Kamen kam der Titelverteidiger von der Havel auf dem zweiten Rang ein und hat sich so für das Finalturnier in drei Wochen qualifiziert.

Nach der 13:16-Niederlage im Auftaktmatch gegen den westdeutschen Meister entschied der OSC am Sonnabend-Nachmittag die Schlüsselpartie gegen den Gastgeber SV Brambauer 17:13 für sich. Der süddeutsche Vertreter SV Würzburg 05 wurde tags darauf mit 17:2 deutlich in seine Schranken verwiesen. „Ich bin froh, dass wir den Sprung in die Endrunde geschafft haben“, sagte Potsdams Coach hinterher. „Mit der Leistung gerade in den Sonnabend-Partien bin ich aber überhaupt nicht zufrieden.“ Nur wenige Spieler seien an ihr Leistungsniveau herangekommen. „Gerade im defensiven Bereich müssen wir uns deutlich steigern, um bei der Endrunde nicht unterzugehen. Einige Jungs leiden zudem an konditionellen Mängeln.“

In Top-Form zeigte sich Nationalspieler Hannes Schulz, der in kritischen Momenten immer wieder Verantwortung übernahm und mit 17 Treffern über ein Drittel der OSC-Tore warf. Auch in der Partie gegen Duisburg hielt Schulz sein Team mit acht Treffern nahezu im Alleingang im Spiel. Nach schwachem Start und 1:3-Rückstand konnte der ostdeutsche Vizemeister Anfang des zweiten Viertels 5:4 in Front gehen. Bei 8:7 wurden die Seiten gewechselt, doch dann offenbarten die Potsdamer schwimmerische Schwächen, die den ASC zu Kontern einluden. Das dritte Viertel wurde mit 2:5 verloren. Im letzten Durchgang kamen die Potsdamer zwar noch zweimal auf ein Tor (12:13, 13:14) heran, konnten aber das 13:16 (4:4, 4:3, 2:5, 3:4) nicht mehr abwenden.

Sehr holprig verlief auch das Spiel gegen Brambauer. Die jungen, frechen Südwestfalen ließen sich von zum Teil auch hohen Rückständen nicht beeindrucken und kämpften hartnäckig. 8:4 lag der OSC durch Treffer von Christoph Grabbert (2), Philip Uhlig (3), Schulz (2) und Tobias Lentz Mitte der zweiten Viertels vorn, fing sich aber nach katastrophalen Fehlern drei Buden zum 7:8 ein. Im dritten Durchgang straffte sich die Laube-Truppe und erspielte sich durch Schulz (2), Stephan Hartkopf und Grabbert eine 12:8-Führung, die sie auch bis zum Endstand von 17:13 (6:4, 2:3, 4:1, 5:5) mitnahm.

Um auch allen rechnerischen Möglichkeiten, über die Tordifferenz noch den Endrundenplatz zu verlieren, musste der OSC in der Sonntagspartie gegen Würzburg mindestens mit 13 Treffern gewinnen. Ein endlich toll aufgelegter Keeper Christoph Schmidt und schnelles, konzentriertes Angriffsspiel bescherten schließlich ein 17:2 (4:0, 4:0, 5:1, 4:1). Beste Werfer hier waren Lentz und Klaus Einhorn mit jeweils vier Treffern.

Potsdam: Christoph Schmidt, Christoph Grabbert (4), Klaus Einhorn (4), Stephan Hartkopf (2), Jakob Bleyl, Franz Kaminsky (1), Erik Bock (1), Philip Uhlig (7), Tobias Lentz (7), Max Korbmacher, Hannes Schulz (17), Alexander Zick, Marc Langer (4)

Bürgerreporter:in:

Andreas Koch aus Potsdam

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