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„Der perfekte Startschuss“

Wasserball




OSC-Bundesliga-Wasserballer klare Sieger gegen Dänemark und Schweden




Fünf Tage Bundesliga-Vorbereitung liegen hinter den Wasserballern des OSC Potsdam. Nach drei Tagen Training in Hamburg und einem Turnier im dänischen Odense ist Coach André Laube schon ein ganzes Stück schlauer, was die Aufstellung seines Teams betrifft. „Es ist für alle eine komplett neue Situation“, so der Trainer. „Aus den vielen Jungs ein Team zu formen, ist eine gewaltige Herausforderung. Die nächsten Wochen bis zum Saisonbeginn werden noch einmal spannend.“

Zwei Monate verbleiben noch bis zum Start in die dritte Spielzeit im Oberhaus. „Wir haben ein gutes Team und wollen in dieser Saison den Sprung in die A-Runde der Deutschen Wasserball-Liga schaffen“, sagt Laube. „Der fünftägige Trainingstrip war der perfekte Startschuss.“

In Hamburg kümmerte sich der Trainer des DWL-Aufsteigers Poseidon Lutz Müller um nahezu perfekte Bedingungen. Nach dem Schwimmtraining am Vormittag ging es in den Kraftraum. Am Abend folgten Trainingsspiele gegen Hamburg. „Poseidon hat uns ordentlich Paroli geboten“, anerkannte OSC-Kapitän Jacob Drachenberg. „Das gemeinsame Training hat beiden Teams geholfen.“

In Odense lieferten die OSC-Mannen trotz der Strapazen der Vortage ein starkes Turnier ab. In den jeweils zwei Partien gegen die Nationalmannschaften Dänemarks und Schwedens blieben die Laube-Schützlinge immer siegreich. Sehr erfrischend spielten die fünf zum Einsatz gekommen Neuzugänge auf. In der Defensive glänzten Keeper André Koschmieder (ASC Brandenburg) und Christopher Vang (VK Proleter Zrenjamin/Serbien). Nach vorn setzten Matteo Dufour (R.N. Bogliasco/Italien) und Lasse Noerbaek (WF Spandau 04) starke Akzente. Der gebürtige Kopenhagener, der große Teile seiner langen Wasserball-Karriere in Odense absolvierte, fühlte sich in seiner alten Wirkungsstätte pudelwohl und erzielte zehn Treffer im Turnier. Gemeinsam mit Tobias Lentz war der 40-Jährige bester Potsdamer Schütze gefolgt von Dufour (9) und Hannes Schulz (8).

In der ersten Partie gegen Gastgeber Dänemark am Sonnabend begann der OSC furios. Dufour markierte jeweils in Überzahl die Tore zum 2:0, Schulz (2) und Philip Uhlig erhöhten im ersten Viertel auf 5:0. Nach Treffern von Dufour und Drachenberg zum 7:0 verlor die OSC-Sieben die Linie und siegte am Ende lediglich 12:9 (5:0, 2:2, 3:3, 2:4). Die übrigen Treffer teilten sich Schulz, Marc Langer, Noerbaek (2) und Uhlig. Wie aus einem Guss traten die Potsdamer gegen Schweden auf. Mit 19:5 (4:1, 6:2, 4:1, 5:1) wurden die „Blau-Gelben“ regelrecht auseinandergenommen. Die Treffer verteilten sich gleich auf neun Spieler: Stephan Hartkopf (1), Noerbaek (4), Drachenberg (2), Vang (2), Uhlig (1), Lentz (3), Dufour (3), Schulz (2), Langer (1).

Auch Sonntag-Morgen fand der OSC gegen Dänemark besser ins Spiel. Die bewegliche Defensive um den hervorragenden Torwart Koschmieder ließ kaum etwas zu. Nach Ende des dritten Viertels führte der OSC durch Lentz, Dufour (je 3), Uhlig, Noerbaek und Schulz 9:2. Der letzte Durchgang ging allerdings mit 0:4 zum Endstand von 9:6 (3:0, 3:1, 3:1, 0:4) verloren. Nach nur einer Stunde Pause wurde auch Schweden nochmals in seine Schranken gewiesen. Die Verteidigung – jetzt mit dem starken Christoph Schmidt zwischen den Pfosten – war erneut der Schlüssel. Den schnellen Potsdamern boten sich eine Reihe von Kontermöglichkeiten, die sie konsequent nutzten. Für die Tore beim 12:4 (3:1, 3:0, 3:1, 3:2) sorgten Noerbaek (4), Lentz, Schulz (je 2), Christoph Grabbert, Drachenberg, Vang und Langer (je 1).

Potsdam: André Koschmieder (TW), Christoph Schmidt (TW), Christoph Grabbert (1), Leonard Grütte, Stephan Hartkopf (1), Lasse Noerbaek (10), Jacob Drachenberg (3), Christopher Vang (3), Philip Uhlig (4), Tobias Lentz (10), Matteo Dufour (9), Hannes Schulz (8), Franz Kaminsky, Marc Langer, Julian Drachenberg, Stefan Frank
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