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CSU-Läuferteam trumpft beim Geisenfelder 24h-Lauf groß auf

Das CSU-24h-Laufteam, stehend von links: Florian Weiß, Christoph Schiebel, Thomas Kothmayr, Wolfgang Inderwies, Sepp Sterr, Martin Rohrmann. Sitzend von links: Matthias Streussnig, Claudia Rohrmann, Michael Zartner, Katharina Gmelch
"Die Schlacht ist geschlagen", am Samstag, 25.09.2010, um exakt 16.05 Uhr endete der 11. Geisenfelder 24h-Lauf. Zum ersten Mal nahm auch ein Laufteam des CSU-Kreisverbandes daran teil, und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen: Unter 30 in die Endwertung gelangten Teams belegte der CSU-Kreisverband Pfaffenhofen nach Punkten einen hervorragenden 15. Platz. Nimmt man die gelaufenen Runden als Maßstab, so gelang sogar auf Anhieb der Sprung in die "Top-10": 142 gelaufene Runden bedeuteten Rang 10 und damit 1 Runde mehr als z.B. die II. Mannschaft des MTV Pfaffenhofen (Team "Qualmende Socken 2"), die mit ihrer geballten Läufermacht angetreten waren und mit ihrer I. Mannschaft (Team "Qualmende Socken 1") ganz knapp den Gesamtsieg verfehlten. Die Ergebnisse können ausführlich unter www.lauf-24.de in der Rubrik "Ergebnisliste" eingesehen werden.
Nach der kurzfristigen Absage von Christian Moser am Freitagvormittag wegen eines akuten Infektes war das CSU-Team auf 17 Läufer(innen) geschrumpft. Eigentlich zu wenig, um den 24h-Lauf gut durchstehen zu können, das ist einhellige Expertenmeinung. Trotzdem ließ man sich nicht unterkriegen.
Am Freitag, 24.09.2010, pünktlich um 16 Uhr gings los. Matthias Streussnig hatte die Ehre, die Eröffnungsrunde für das CSU-Team zu laufen. Zusammen mit Sebastian Dankmeier (JU-Vorsitzender Vohburg), der sehr routiniert seine Runden herabspulte und dem man die jahrelange Erfahrung als Läufer für die Polizeigruppe anmerkte, konnten bis ca. 18 Uhr schon 14 Runden zurückgelegt werden.
Dann kamen Sepp Sterr (Kreisvorsitzender AK-Polizei) und Albert Schnell (CSU-Ortsvorsitzender Reichertshausen), zwei Felsen in der Brandung, die weder der einsetzende Regen noch der kurzfristige Ausfall des JU-Läufers Christian Moser aus dem Konzept bringen konnte. Im Gegenteil, Runde für Runde erhöhten sie das „schwarze“ Punktekonto.
Ab 21 Uhr kam zum ersten Mal Martin Rohrmann zum Einsatz, zusammen mit Thomas Kothmayr und Christoph Schiebel von der Jungen Union - Doch zunächst unterbrach ein heftiges Gewitter den gesamten 24h-Lauf für 30 Minuten, die Sicherheit der Läufer war nicht mehr gewährleistet und die Zeitmessung stand still - ein Novum in der 24h-Lauf-Geschichte, heuer war es zum ersten Mal nur ein 23,5h-Lauf. Das Gewitter legte sich, der Regen ging weiter.
Doch das konnte die „Füchse aus Tegernbach“ nicht erschüttern. Irmgard & Gerhard Fuchs absolvierten in ehelicher Harmonie Runde für Runde zwischen 23 und 2 Uhr.
Bis Wolfgang "Inde" Inderwies kam. Er belegte die Zeitspanne, die am meisten weh tut - 2 bis 4.30 Uhr. Und er war auf sich allein gestellt - kein Läufer zum Abklatschen, wenn mal die Kräfte nachlassen, kein Ausruhen - auch wenns zum Schluss hin schwer fiel, Inde hat auf die Zähne gebissen und das Ding nach Hause gebracht. Ganz große Klasse!
Nach nur wenigen Stunden Schlaf lösten abermals Sepp Sterr und Michael Zartner (JU-Vorsitzender Pfaffenhofen) den „Inde“ ab und absolvierten ihre Runden bis 6.30 Uhr mit Bravour.
Es war immer noch dunkel und regnerisch, als sich Sebastian Kraus und abermals Matthias Streussnig auf die Strecke machten. Innerhalb von 2,5 Stunden liefen sie zusammen sagenhafte 21 Runden, und das war v.a. der Verdienst von Basti, der ein Mordstempo vorlegte und seinen Laufpartner Matthias auch läuferisch "auffing", als der zwischendurch nach einem Sturz aus vollem Lauf und Schürfwunden an Händen und Beinen eine Schwächephase durchmachte. Von selbst lief Basti 2x zwei Runden am Stück und lies Matthias längere Verschnaufpausen. Sagenhaft!
Mit den „Oldies but Goldies“ Kathi und Flori (Katharina Gmelch und Florian Weiß) konnte ab 9 Uhr eigentlich nichts mehr schief gehen. Die beiden Laufurgesteine absolvierten in souveräner Manier ihre „Schicht“ und erliefen Runde für Runde.
Ab 11 Uhr war es dem CSU-Kreisvorsitzenden Karl Straub selbst vorbehalten, zusammen mit dem Ironman Harald Ebner der versammelten Laufgemeinde zu zeigen, was die "schwarze Truppe" zu bieten hatte. Bis 14 Uhr purzelten viele Runden für das CSU-Team.
Den 24h-Lauf für die Lauftruppe ins Ziel brachten dann Claudia und Martin Rohrmann. Der Sportgremiumsvorsitzende Martin war kaum zu bremsen und legte den 1,9 kilometerlangen Rundkurs insgesamt 9x zurück, seine Frau und gebürtige Geisenfelderin Claudia hielt genauso gut dagegen und fuhr ebenfalls 5 saubere Runden ein.
Das Endergebnis war ein voller Erfolg. CSUler von Vohburg bis Reichertshausen, von Pfaffenhofen bis Wolnzach usw. haben das mit einem ungeheuren Team-Spirit ins Ziel gebracht. Besonders erfreulich war auch, dass die Junge Union stark vertreten war.

Fortsetzung folgt, es geht weiter 2011...
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