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CSU-Arbeitnehmer bezeichnen Privatisierung der Kitas als "Schnapsidee"

Als "ausgesprochene Schnapsidee" bezeichnete die stv. Landesvorsitzende der CSA, der Arbeitnehmervertreter der CSU, Gabriele Stauner, den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, kommerzielle und gemeinnützige Kitas förderrechtlich gleichzustellen.

"Die Betreuung von Kleinkindern ist kein Markt wie der Gebrauchtwagenmarkt. Die Entstaatlichung aller Lebensbereiche ist ein "Vulgärliberalismus" und mit dem christlichen Weltbild der CSU nicht vereinbar. Inwieweit sich die CDU von diesen gemeinsamen Wurzeln zwischenzeitlich entfernt hat, muss sie selbst klären", so die sozialpolitische Sprecherin der CSU-Europagruppe.

Mit der bereits bestehenden Trägerpluralität aus gemeinnützigen, kirchlichen und staatlichen Trägern ist nach Meinung von Stauner dem Wettbewerbsgedanken genügend Rechnung getragen. Dass Konkurrenz das Geschäft belebt, steht für viele Bereiche der Wirtschaft bzw. Gesellschaft ausser Frage. Aber es gibt auch gesellschaftliche Schonbereiche, in denen Konkurrenz kontraproduktiv sein kann, und dazu gehört nach Meinung von Stauner ausdrücklich die Betreuung von Kleinkindern.

Zudem könne bei der vorgesehenen Förderregelung die Entstehung von privaten "Kita-Monopolisten" nicht ausgeschlossen werden, die, wie das australische Beispiel zeigt, nach Erlangung eines Monopols ihre Marktmacht entsprechend nützen werden, gibt Stauner zu bedenken.
"Auch eine frühkindliche Differenzierung durch staatlich geförderte "Nobel-Kitas" ist nicht im Sinne der Volkspartei CSU", so Stauner.

Verantwortlich:
Dr. Gabriele Stauner, MdEP
CSA-Bezirksverband Oberbayern
Tel. 089 18 10 43

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