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Uttenhofener Theaterer zur Osterzeit wieder in Höchstform

"Auf dem Stuhl sitzt man viel besser als auf einer Wanduhr" ist nur eine der vielen seltsamen Argumentationen, mit denen Kleinbauer Florian (Horst Kaindl) versucht, einen von seiner Schwester geerbten Chippendale-Stuhl gegenüber seiner "buckligen Verwandtschaft" zu verteidigen. Ungeliebt sind sie, Florians Nichte Thea (Stephanie Raps) mit ihrem Mann Isidor (Norbert Brenner) und die Nichte Zenzi (Sylvia Raps) mit ihrem Freund Gottlieb (Norbert Thurner). Florians Haushälterin Christl (Karin Zohner) steht ständig zwischen den Stühlen: Sie wird von den Verwandten bedrängt, doch auf Florian einzuwirken, dass er endlich diesen Stuhl rausrückt.

Was es nun auf sich hat mit dem "heißen Stuhl", zeigt sich auf lustige Weise in dem Dreiakter von Margit Suez. Recht bald wir klar, dass Isidor und Thea nicht nur deshalb auf das alte Möbel spitzen, weil sie es in ihrem Antiquitätengeschäft zu Geld machen wollen: Die verstorbene Tante soll auch noch wertvollen Schmuck hinterlassen haben, der irgendwo bei Florian versteckt sein müsste. Erst als Christl einen Brief der Verstorbenen entdeckt, klärt sich einiges, doch zu diesem Zeitpunkt ist manches schon "den Bach hinunter gegangen" - mehr soll nicht verraten werden.

Die Darsteller der Theaterspielgruppe Uttenhofen sind inzwischen ein seit Jahren gut eingespieltes Team, das merkt man deutlich an der Routine, die an den Tag gelegt wird. Nicht nur Hauptdarsteller Horst Kaindl wusste in bewährter Weise mit großartiger Mimik und Gestik zu glänzen, die Rolle des Florian war ihm wieder einmal wie auf den Leib geschnitten. Auch die anderen Akteure fanden sich hervorragend in die von ihnen verkörperten Charaktere hinein und sorgten abwechselnd für zahlreiche Lacher im ausverkauften Saal des Gasthauses Neumeir in Uttenhofen. Neben den sechs Schauspielern trugen noch die beiden Souffleusen Gerlinde Weichenrieder und Monika Stängl, sowie Maskenbildnerin Heidi Neumeir zu einem gelungenen Theaterabend bei - Regisseur Karl Ottowitz konnte einmal mehr stolz auf sein Team sein.

Restkarten gibt es nur noch für die beiden letzten Aufführungen der "buckligen Verwandtschaft" am 28. und 29. März, jeweils um 19.30 Uhr im Gasthaus Neumeir. Die Karten können entweder an der Vorverkaufsstelle beim Getränkestadl Pfeiffenberger oder an der Abendkasse erworben werden.

  • Kleinbauer Florian ärgert sich über seine Verwandtschaft
  • hochgeladen von Wolfgang Inderwies
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