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St. Lucas-Kirche Pattensen/Leine "Innen"

Von 1997 bis Ende 2005 war ich selbst Mitglied dieser Gemeinde. Viele Menschen, die diese Kirchengemeinde ausmachen, kenne ich persönlich.
Am 14. Dezember, dem 3. Sonntag im Advent, feierten wir einen sehr guten Gottesdienst mit Lektorin Renate Hartmann (Begrüßung, Lesungen, Predigt) unter Mitwirkung des Lektoren Peter Schmitz (Gebete, Liturgie und "Walnuss-Zauberkunststück") in der wiedereröffneten Kirche. Es begann mit der Melodie der israelischen Nationalhymne "Ha Tikva" gespielt auf Orgel und Querflöte (später sangen wir dazu "Zünde an dein Feuer"). Da wusste ich schon, hier bin ich richtig...! (Danke Püppi und Peter).

Es war nicht ganz einfach, direkt nach dem Gottesdienst, Fotos in der - für einen Lektoren-Gottesdienst ganz gut besuchten - Kirche zu machen, ohne ungefragt Besucher mit zu fotografieren, aber doch noch rechtzeitig, bevor der Küster Michael Hartmann die Kerzen auslöscht und die Türen schließt (Danke Michi). Sogar die anwesende Pastorin Carola Timpe ging "aus dem Bild", als ich sagte, ich wolle keine Menschen fotografieren (Danke Carola - Du hättest doch ruhig bleiben können).

Die Renovierung/Restaurierung des Innenraumes der Kirche ist (fast) abgeschlossen. Die frische Farbe kann man noch riechen. Decke, Wände, Fußboden, Bänke etc. wurden renoviert bzw. restauriert. Auch die Hammer-Orgel von 1954 wurde grundüberholt, was besonders den langjährigen Organisten Herrn Wellner gefreut haben dürfte.
Die gewölbte Tonnendecke ist auf den Bildern leider nicht zu sehen. Es wurden jetzt erst noch einmal die alten Lampen aufgehängt, da die neuen noch nicht da sind.

"Das Zentrum der Kirche soll gebildet werden aus Altar, Kanzel, Taufstein und Orgel. So erfüllt der Kirchraum in Pattensen Luthers Vorstellungen. Alle Linien, alle Blicke laufen zusammen in diesem Zentrum.":
Wenn man in diese Kirche kommt - ganz gleich, ob von der Straßenseite oder der hinteren Seite aus (dem eigentlichen Haupteingang) - betritt man den Altarraum:
Ein schlichter Holzaltar (bis vor dem Umbau mit einer Stufe und hölzernen Seitenwänden neben der Stufe - jetzt ebenerdig), ein ebenso schlichtes Lesepult und die Osterkerze auf einem gußeisernen Ständer. Diese Schlichtheit ist so gewollt und gefällt mir gut. "Im Kirchbau wurden zu allen Zeiten theologische Grundanforderungen berücksichtigt. Nach lutherischer Auffassung steht die Wortverkündigung im Mittelpunkt des Gottesdienstes."
Über dem Altar befindet sich eine Kanzel, aus der die Pastorin oder der Pastor ebenfalls predigen kann - sie wird meistens genutzt, wenn die Kirche sehr gut besucht ist, wie beispielsweise an Weihnachten.
Noch höher, über der Kanzel, befindet sich der alte Orgelprospekt, der allerdings nur noch scheinbar zu diesem Mittelpunkt gehört, da die Orgel selbst im Jahr 1954 von Hammer an die Rückwand der Kirche verlegt wurde.

Den Blick wieder nach unten: Mittig vom Altar zu den Bänken hin steht der Taufstein aus der Barockzeit. Abgebildet sind die vier Evangelisten sowie Johannes der Täufer und der erhöhte Christus. In der Adventszeit schmückt ein großer Adventskranz den Taufstein.

Dann kommen die weiß lackierten Holzbänke (vor dem Umbau gab es je eine Reihe mehr). Sie sind im Halbkreis nach oben erhöht angeordnet. Es sind drei "Blöcke", neben denen links und rechts der Fußboden wie eine Treppe verläuft. Vor dem Umbau lag dort jeweils ein roter Teppich, der auf diesen Bildern nicht zu sehen ist. Eigentlich gefällt es mir mit dem "blanken", jetzt hellen, Holz besser, es ist jedoch eine Frage der Lautstärke, denn der Teppich dämmt die Schritte. Die Akustik dieser Kirche ist durch die besondere Anordnung sehr gut! Eine gute Akustik ist vorteilhaft für Predigten und musikalische Darbietungen, jedoch nicht, wenn Unruhe unter den Besuchern ist oder herumgelaufen wird.

An der Rückwand, die zugleich die Wand zum Kirchturm ist, befindet sich oben die bereits erwähnte Hammer-Orgel aus dem Jahr 1954.

  • Der Taufstein mit Adventskranz
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  • Blick vom Altar zur Rückwand
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  • Hammer-Orgel von 1954 auf der Empore
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  • Vom Altar aus die Linke Bankseite
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  • Gudrun (Kirchenvorstand) räumt die Gesangbücher fort
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  • Die - vom Altar aus gesehen - rechte Bankseite (sonnendurchflutet) und der rechte Hauptgang
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  • Das Osterkerze und das Lesepult
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  • Adventliche Dekoration neben den von Farbe freigelegten Sandsteinpfeilern
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  • Hölzernes Kreuz mit Jesus-Figur
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  • Ensemble auf dem Altar - links und rechts stehen noch Kerzen ...
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  • Die Kanzel - nur von der Hinterseite der Altarwand über eine Treppe zu erreichen
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  • Der alte Orgel-Prospekt über Altar und Kanzel
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  • Der Küster Michael Hartmann mit meinem Mann
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  • Pastorin, Kirchenvorsteher und Gäste, die sich gar nicht trennen können.
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  • Lektorin Renate Hartmann, Lektor Peter Schmitz und Frau
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  • Peter und Haps im Fachgespräch über ein Lied, das (außer Peter selbst) keiner mitsingen konnte
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20 Kommentare

Hübsche kleine Kirche - obwohl das viele Weiß irgendwie kalt auf mich wirkt.

(Btw drüber gestolpert: "Melodie der israelischen Nationalhymne ... gespielt auf Orgel und Querflöte ...später sangen wir dazu..."
Wieso singt man in einer Kirche eine Nationalhymne?
Und wenn schon eine, wieso nicht die eigene?
Und wenn schon eine ausländische Hymne, warum dann ausgerechnet die eines solchen Staates?

Warum wird in Fußballstadien ein Kirchen-Choral gesungen (genau genommen sogar die Vertronung eines Psalms)?

Deine Frage aber sollen die Pattenser selber beantworten.
Ich weiß aber auch, dass in Pattensen gut und aufmerksam zwischen Staat und Regierung unterschieden wird.

Ein Staat ist ein Rechtsgebilde - und zu dem gehört, neben dem Volk, auch die Regierung bzw. diese macht auch den Staat aus.

Den ersten Satz verstehe ich nicht so ganz bzw. was hat diese Gegenfrage mit meinen Fragen zu tun? Eine Kirche mit Gottesdienst ist doch kein Fußballstadion mit Spiel und Gegröhl...!?

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