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Nervenschwäche kostete vordere Platzierung im SY-Cup für Tegeler

Mirco sitzt schon im Auto, Betreuer und Freund Niklas gibt noch schnell ein paar Tipps
Oschersleben (Bode): Oschersleben Kartbahn |

Bundesendlauf ADAC Slalom-Youngster in Oschersleben

Ein Chaos der Gefühle war für Mirco Tegeler vom Stadthäger Motor Club e.V. im ADAC die letzten Runden im Opel ADAM in diesem Jahr. Zum vierten Mal in Folge erreichte er mit seinem guten Gesamtergebnis dieser Saison die Teilnahme am Bundesendlauf im Slalom-Youngster Cup. In der Motorsport Arena Oschersleben trafen sich die besten jungen Autoslalomfahrer der Regionalclubs aus ganz Deutschland. Ausrichter war mit dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Mircos eigener Regionalclub. Und das ein Rennen wirklich erst mit der letzten Runde des letzten Fahrers endet, wurde dieses Mal sehr ersichtlich. Gefahren werden wie sonst auch eine Trainingsrunde und zwei Wertungsrunden. Jeder Pylonenfehler erhöht die Zeit um drei Sekunden, ein Torfehler sogar um 15. Gleich als zweiter der 96 Teilnehmer durfte Mirco starten. Und seine Trainingsrunde ließ hoffen. Sehr schnell war er unterwegs und legte die Messlatte gleich sehr hoch. Doch leider ließen ihn für die erste Wertungsrunde dann seine Nerven im Stich. Eine Pylone fiel und die Runde wurde extrem langsamer. „Ich war wirklich sehr angespannt und dadurch unkonzentriert“, sagte Mirco danach. Ziemlich frustriert sah er dem zweiten Lauf entgegen. Das er aber schnell und sauber fahren kann, wurde allen dann wieder klar. Aber trotz der guten Zeit der zweiten Runde konnte natürlich nicht mehr der Patzer voll ausgeglichen werden. Mirco landete im Endergebnis auf Platz 41 der 48 Teilnehmer der Klasse B (über 18 Jahre). Leider nicht der erhoffte Platz in den Top Ten, aber trotzdem bei den besten Nachwuchsslalomfahrern der Rennserie.
Extrem spannend machten es aber die letzten zehn Fahrer am Ende des langen Tages. Die Zeiten waren hauchdünn beieinander und einen Teamkollegen von Mirco aus dem ADAC NI/S-A verschlug es noch durch zwei Pylonen von ganz vorn auf Rang 33. Abgerechnet wird wirklich erst ganz am Ende!
Die kalten Temperaturen und der eisige Wind am Wochenende verlangten den Helfern einiges ab. Aus vielen Ortsclubs des ADAC NI/S-A wurde mit angepackt, natürlich auch vom SMC. Niklas Bogen, Diana Bogen-Fett, Melanie Rosemund, Regina und Olaf Tegeler hatten ihren Einsatz an verschiedenen Stellen. Ob beim Vorstart beim Anschnallen der Fahrer, bei ihrer Betreuung bei Fragen, als Sportwart an der Strecke oder bei der Bewirtung: ohne freiwillige ehrenamtliche Helfer kann eine Veranstaltung nicht auf die Beine gestellt werden. Und nach den wunderschönen Tagen des Jahres kam jetzt alles an warmer Bekleidung zum Einsatz, was der Kleiderschrank hergab.
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