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Die hellblaue Tür, ein Katzenkrimi Teil 3, letzter Teil

63073 Offenbach - Bieber: Waltraud Meckel | . Und als der Mond durch eine dünne Wolke schaute welche gerade vor seiner Nase vorüberzog, war keine Katze mehr zu sehen. Der ganze Spuk war vorüber.
Seitdem erzählen sich die Leute aus der Feldbergstraße, dass es nun auch im Haus Nummer 13,dass mit der hellblauen Haustür spukt. Die Lichter gehen von alleine an, die Sirene geht los wenn Gangster im Haus sind und Kobolde machen einen Riegel vor die Tür und bringen die Räuber zu Fall.
Mikesch aber und seine Freunde wissen es besser. Sie schlüpften unbemerkt durch die Katzenklappe wieder ins Freie und lachten sich halb tot. Die Mäuse in der Scheune hörten mit ihrem feinen Gehör dieses Lachen und machten sich ganz schnell aus dem Staub, denn Katzen können gefährlich werden. Katzen lieben das Katz und Maus-Spiel, dem schon so manches Mäuschen zum Opfer fiel.
Um die restliche Nacht noch auszunutzen schlichen sich die Katzen leise zur Scheune hin. Es waren mittlerweile mehr als ein Dutzend Kat-zen zusammen gekommen und sie umstellten die Scheune. Geduldig warteten sie bis es hell wurde aber es war nicht eine Maus zu sehen und zu hören. Sie verstanden die Welt nicht mehr, sie hätten schwören können dass etliche Mäuse aus dem Feld hereingekommen waren um einen Winter in Saus und Braus hier verbringen zu können.
Der dicke Willi brachte seine „Elfe“ die weiße Lilli nachhause. Alle waren jetzt „hundemüde“, sagten sich gute Nacht und wollten sich am Abend am Backsteinhaus vom Tiger treffen. Mikesch ging zum Hintereingang seines Hauses, zwängte sich durch die Katzenklappe und sah zufrieden die Sonnenstrahlen auf dem Teppich. Dort rollte er sich zufrieden zusammen, legte den Schwanz über seine Augen und ließ sich von den Sonnenstrahlen wärmen. Er schlief sofort ein, doch im Traum durchlebte lebte er sein Abenteuer noch einmal. Und wenn ihn jemand hätte beobachten können, hätte er gesehen, wie er dabei mit den Pfoten zuckte und dem Schurbart wackelte.
Das ist die Geschichte von dem neuen Spukhaus, Feldbergstraße Nummer 13, das Haus mit der hellblauen Tür.
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1 Kommentar
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Helmut S... aus Mönchengladbach | 29.05.2013 | 00:01  
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