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Agrarministerin Aigner blockiert die Pläne.

Bienen brauchen Lebensraum! Immer mehr Bienenvölker sterben – geschwächt durch Pestizide und Monokulturen in der Landwirtschaft. Deshalb will die EU jetzt nur noch Landwirt/innen fördern, die einen Teil ihrer Äcker ökologisch vielfältig und ohne Pestizide bewirtschaften.

Es geht hier nicht um den Honig auf das Brot, sondern einfach um das Überleben der wichtigsten Bestäuber für die Landwirtschaft. Solch hochqualifiziertes Wissen hat sich offensichtlich noch nicht bis zum LANDWIRTSCHAFTSMINISTERIUM herumgesprochen.

Facebook hat auch seine positiven Seiten. Viele Menschen sind entsetzt und geben dafür ihren Namen und outen sich. Viele junge Menschen machen das im Augenblick zum wichtigsten Thema:

Jetzt in den kalten Wintermonaten sterben allerorts Bienenvölker. Sie sind geschwächt durch den hohen Einsatz von Pestiziden und immer mehr Monokulturen in der Landwirtschaft - und dadurch Parasiten wie der Varroa Milbe schutzlos ausgeliefert. Sterben die Bienen, verlieren wir emsige Helferinnen, die viele Obst- und Gemüsesorten bestäuben.

Die EU-Kommission will nun Abhilfe schaffen:

Subventionen sollen nur noch an Landwirt/innen fließen, die mindestens sieben Prozent ihrer Äcker ohne Pestizide und ökologisch vielfältig bewirtschaften. Überall in der Landschaft soll wieder Raum für artenreiche Wiesen und Äcker, Hecken und Obstbäume entstehen.

Doch Agrarministerin Aigner macht Klientel Politik für die Agrarlobby und will die Pläne völlig verwässern. Im Februar wird sie in Brüssel mitentscheiden

Agrarministerin Aigner blockiert die Pläne. Damit dürfen wir sie nicht durchkommen lassen!

Der Mensch wird als die Krönung der Schöpfung betrachtet. Aus der Sicht aller Tiere dieser Erde kann die Menschheit nur als erbarmungslos und als ungeheuerlich beschrieben werden. "Machet sie euch untertan“ heißt es in der Bibel. Aber bitte doch nicht so. Viele Menschen haben jegliche Achtung und jeglichen Respekt vor der tierischen Kreatur verloren.

Der erschöpfte Planet leidet. Hören wir denn nicht die stummen Schreie der gequälten Kreaturen und der ausgebeuteten Natur, die stummen Schreie der Mutter Erde?

Unsere Heimat - unser Ries, eine Politik die uns alle angeht. Seht die vielen Maisfelder rings um unsere Stadtmauer und entlang der Fahrradwege. Seht die sich ausbreitende Monokultur in unserem schönen Ries. Oder soll es einmal heißen: in unserem EINST so schönen Ries?
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8 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.01.2013 | 21:42  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 17.01.2013 | 16:41  
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Ingrid Gies aus Neustadt (Hessen) | 20.01.2013 | 10:48  
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Ingrid Gies aus Neustadt (Hessen) | 20.01.2013 | 12:34  
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Heidi Kaellner aus Nördlingen | 20.01.2013 | 16:17  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.01.2013 | 17:27  
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D. Schlegel aus Wunstorf | 23.02.2013 | 16:02  
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Heidi Kaellner aus Nördlingen | 23.02.2013 | 16:14  
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