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CittaSlowFestival 2012 - Nördlingen feierte die Langsamkeit - drei Tage der Entschleunigung . . .

  Das war`s dann wohl . . . so klingen Abschiedsbriefe. Nur, manchmal bedeutet es kein Ende für alle Zeit, nicht für die Ewigkeit . . .

Der letzte Tag des Festes mit dem Zeichen „umsonst & draußen“ begann mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel und mit den Worten, Gedanken und Liedern des Lobes an den Beschützer, den Gott des Himmels und der Erden. Die Nördlinger Stadtkapelle umrahmte die geistlichen Worte – und auch die sehr humorvollen Einfälle unseres Pfarrers Alois Schwarz, wie z.B. Worte des „Alten Fritz“ zu seinem dienstlichen Fahrer: „fahre er langsam, ich habe es eilig“ . . . ein wunderbares Beispiel zum CittaSlowFestival . . . WIR FEIERTEN DIE LANGSAMKEIT . . . das Zeichen der Schnecke.

Das Fest der Feste, unser CittaSlowFestival, das Fest für die Besinnung und Umkehr zur Langsamkeit – nicht zur Langeweile – sondern zum Genießen und Erleben, zum Entdecken und zum Durchatmen.
Eine Bewegung, die1999 in Italien gegründet wurde: die langsame Stadt – eine Entschleunigung in der hektischen Zeit.

Cittàslow breitet sich auch außerhalb Italiens aus. Im Januar 2006 existierten Cittàslow-Netzwerke bereits in Deutschland, Norwegen, Großbritannien und Spanien. In anderen Ländern arbeiten ebenfalls Dörfer und Städte auf die Akkreditierung der Cittàslow-Organisation hin.

Der anschließende Frühschoppen durfte nicht fehlen. Dazu vielleicht ein kleiner Imbiss, ein kleiner Snack für Zwischendurch – oder auch schon Deftigeres . . . alles war geboten, hungern und dursten musste niemand. Alle hatten Zeit, Zeit zur Gemütlichkeit und auch Zeit für die humorvollen Tipps „Sie & Er“ der kleine Unterschied beim Essen und Trinken.

Das Oettinger Jazzkränzchen wurde nicht müde am heißen Nachmittag Stimmung zu verbreiten – bis, ja bis die Tänzerinnen und Tänzer vom „Tanzraum“ mit perfekten Showeinlagen über die Bühne wirbelten.

Auch das gehörte zum CittaSlowFestival - der Geopark und das Ferienland Donau Ries. Führungen durch die Stadt und durch die einmalige Rieser Landschaft unter dem Motto „Himmel küsst Erde“ auf den Spuren des Meteoriteneinschlages.
Mit dem Fahrrad die „Rieser Kulturlandschaft erfahren“ und „mal sehen wo`s wächst“, auf dem Mühlenweg vorbei an alten Mühlen ins Maienbachtal. Entdecken,riechen, fühlen und genießen – eine Entschleunigung des Geistes und des Körpers, den Alltagsstress hinter sich lassen . . .
Als Belohnung nach all den vielen besonderen Eindrücken wieder genießen - den Geopark Ries kulinarisch mit seinen Köstlichkeiten der heimischen Produkte dieser besonderen Landschaft.

Vom Mondgestein im Rieskratermuseum haben Sie sicher auch schon gehört. Ja, auch das ist Nördlingen . . .

Kein schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit . . .
Der Nördlinger Parforcehornkreis umrahmte die letzte Runde dieser drei Tage des Ausnahmezustandes, die Ansprache und Dankesrede unseres Stadtvaters Hermann Faul, an die Menschen, die fleißigen Helfer, an die Aussteller, die Köche, an – ach so viele Mitwirkenden und Gestalter, Helfer und Organisatoren – und vor allen Dingen an den ganz da oben über dem strahlend blauen Firmament, den Herrgott der uns dieses traumhafte Sommerwetter bescherte.

Um 18 Uhr läuteten die Glocken der Kirche St. Georg und St. Salvator – und unser Hausherr Hermann Faul unterbrach seine Worte, wurde still und andächtig . . . und sicherlich auch sehr dankbar, dass das CittaSlowFestival auch 2012 wieder so ein besonderes Fest der Freude geworden ist.

1. Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit.

2. Da haben wir so manche Stund,
gesessen da in froher Rund´.
Und taten singen die Lieder klingen
im Eichengrund.

3. Daß wir uns hier in diesem Tal,
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
es hat die Gnad´.

4. Nun, Brüder eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht.
In seiner Güten uns zu behüten
ist er bedacht.
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