myheimat.de setzt auf dieser Seite ggf. Cookies, um Ihren Besuch noch angenehmer zu gestalten. Mit der Nutzung der AMP-Seite stimmen Sie der Verwendung von notwendigen und funktionalen Cookies gemäß unserer Richtlinie zu. Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite von myheimat.de, die für Mobilgeräte optimiert ist und möglicherweise nicht von unseren Servern, sondern direkt aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern, wie z.B. Google ausgeliefert wird. Bei Aufrufen aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern haben wir keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch diese.

Weitere Informationen

Hotels - schnell und sicher online buchen

so heißt es in den Medien. Ob sie es auch annehmen? Ob es hilft die Plage einzudämmen?

Es geht nicht um Touristen, keine Angst, das geht nicht online, es geht auch nicht um Bienen – es geht um Tauben. Ja und da ist Handarbeit gefragt, da geht nichts online.

Es sieht faszinierend aus und hört sich wunderbar an, beinahe melodisch klingt dieses Rauschen - wenn sie sich plötzlich in einem Schwarm von den Dachfirsten am Marktplatz erheben, sich gemeinsam in Bewegung setzen und in Formationen über unseren Köpfen ihre Kreise ziehen . . . hin und her – auf und nieder . . . bis eines dieser gurrenden Mitgeschöpfe wohl ein Zeichen gibt: niedersetzen und ausruhen.

Eigentlich gehören Tauben auf den Speiseplan der Störche – aber nicht so in Nördlingen. Sie haben sich für eine Wohngemeinschaft entschieden. Sind die Störche unterwegs, dann sitzen die Tauben im Storchennest. Beim Einbruch der Dunkelheit sind sie wieder verschwunden, die Tauben. Sie ruhen und schlafen in ihren Verstecken in den Dachrinnen der Häuser aus dem Mittelalter.

Es sieht gewaltig aus, faszinierend und auch schön – aber es werden immer mehr, sie werden langsam zur Plage. Was kann man dagegen tun? Etwa vergiften? Abschießen? Nördlingen, die Stadt mit dem Zeichen von CittaSlow, nein das geht nicht.

Gott sei Dank, der Nördlinger Obrigkeit ist etwas eingefallen, eine humane Lösung für beide Seiten, für die Anwohner und auch für die Tauben. Hotels, Taubenhotels, werden gebaut, eröffnet – und hoffentlich auch angenommen von den Seglern der Lüfte.

Das erste Hotel ist schon längst eröffnet. 150 Nistplätze wurden unter dem Dach der Spitalmühle eingerichtet. Die Tauben haben es dankend angenommen. Als Belohnung wird demnächst das zweite Hotel für die besonderen Stadtbewohner eingerichtet. Dieses Mal dürfen sie ein Hotel unter dem Dach der St. Georgskirche beziehen.

Was die Tauben nicht wissen: ihre Eier werden gegen Kunststoffeier ausgetauscht. Sie legen und brüten praktisch unter menschlicher Aufsicht. So wird in Nördlingen versucht die unbekannte Zahl der Tauben in der Stadt zu reduzieren. Das ist eine humane Art der Lösung eines Problems, das passt zu unserer Stadt.

Weitere Beiträge zu den Themen

RiesTaubenplageNördlingenHeidi Källner4 JahreszeitenTaubenhotel

Kommentare

Beteiligen Sie sich!

Es gibt noch keine Kommentare. Um zu kommentieren, öffnen Sie den Artikel auf unserer Webseite.

Zur Webseite