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Datenvernichter Stefan Mappus

Stefan Mappus ließ nach seiner Abwahl Daten verschwinden. (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)
Stefan Mappus (CDU) hat gründlich aufgeräumt: Nach seiner Abwahl im März 2011 ließ der Ex-Premier Daten vernichten, die sich auch mit den EnBW-Aktiendeal beschäftigt haben könnten.

In der Stuttgarter Zeitung erschien nun ein Bericht mit Aussagen von Stefan Mappus’ Anwälten. Dieser habe offenbar die Festplatte seines Arbeitscomputers im Staatsministerium ausbauen lassen. Pikant: Anschließend wurde sie komplett vernichtet, zentrale Daten gingen endgültig verloren. Laut den Anwälten eine gängige Verfahrensweise.

Dateien der CDU, Mappus’ und Dritter sind für immer verloren. Das Staatsministerium hat eine Prüfung eingeleitet, nachdem die Informationen über die Löschaktion erst jetzt publik wurde. Auslöser war eine interne Recherche nach einer Anfrage der Stuttgarter Zeitung. Das Staatsministerium hofft nun, mit Hilfe von forensischer Software noch Daten des Ex-Premier Mappus’ auf Servern ausfindig machen zu können. Auch gelöschte Emails sollen rekonstruiert werden. „Da sind wir dran“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber stuttgarter-zeitung.de.
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