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Unwetter beendet Neustadt-Treffen

Der Sturm greift die Zelte an.
Neustadt (Hessen): Bürgerpark Neustadt | Wegen eines kräftigen Gewitters endete das 33. Neustadt-Treffen schon einige Stunden früher als geplant.
Gegen 14:30 Uhr zeigte schon eine Verdunkelung des Himmels, dass es nicht allzu lange mehr trocken bleiben würde. Allmählich wurde es dunkler und dunkler, und schließlich flüchteten die meisten Menschen im Neustädter Bürgerpark in das eher spärlich besetzte Festzelt. Mit den ersten Regentropfen kamen auch kräftige Böen, denen manches Zelt nicht widerstehen konnte. Ein Händler, der verschiedene Öle anbot, hielt sein Zelt fest, während ihm der Wind einen Tisch umkippte. Wenige Minuten später begann es, wie aus Eimern zu schütten. Der kräftige Regenguss hielt etwa 20 Minuten an. Danach hörte der Regen wieder auf, aber es kamen noch leichtere Regenschauer nach.
Während das Programm im Festzelt nicht unter dem Unwetter litt, blieb den Standbesitzern im Park nur noch der Abbau. Besonders unangenehm war es für das Straßenmalerfestival. Wer sein Bild noch nicht vollendet hatte, hatte wegen der Nässe keine Möglichkeit mehr, noch daran zu arbeiten. Gemälde, die nicht ausreichend fixiert worden waren, wurden außerdem durch die Regenmassen stark beschädigt.
Auch bei der Eisenbahn gab es an diesem Nachmittag Probleme. Wer mit dem RegionalExpress Richtung Frankfurt fahren wollte, musste sehr lange am Bahnsteig warten. Der Zug wurde zunächst mit 30, später 50 oder 60 Minuten Verspätung angekündigt. Schließlich wurde als nächster Zug der über eine Stunde später fahrende Mittelhessen-Express empfohlen. Richtung Treysa ging es besser, aber auch nicht pünktlich, da der Zug recht lange in Neustadt verweilen musste, bevor er dann fast 30 Minuten später als geplant in langsamen Tempo davonfuhr.
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