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Operation "Pegasus" - Glückliches Ende einer Evakuierung aus Libyen

  • Auf dem Wunstorfer Fliegerhorst sind die ersten Transall Maschinen nach ihrem Einsatz anlässlich der Evakuierungsoperation "Pegasus" sicher gelandet.
  • hochgeladen von Bernd Stache

Auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover fand am Samstag, 5. März 2011, die militärische Evakuierungsoperation „Pegasus“ ein glückliches Ende. Alle an der Evakuierung beteiligten Einsatzkräfte der Bundeswehr zur Rettung deutscher und EU-Staatsbürger aus Libyen kehrten wohlbehalten zurück. Nach Beginn der Unruhen in Libyen Mitte Februar hatte die Bundeswehr zunächst 130 EU-Bürger, unter ihnen 103 Deutsche, aus Tripolis ausgeflogen. Andere deutsche Staatsbürger warteten in einer Ölraffinerie nahe Nafurah in der Wüste im Osten Libyens auf Rettung: diese kam am 26. Februar aus der Luft. Insgesamt 132 Personen – darunter 22 deutsche Staatsbürger – konnten mit zwei Bundeswehrflugzeugen vom Typ C-160 Transall evakuiert werden. Die beiden deutschen Maschinen waren auf Kreta gestartet, in den libyschen Luftraum eingeflogen, gegen 18 Uhr auf dem Flugfeld Nafurah gelandet und nach erfolgreicher Mission auf die griechische Insel zurückgekehrt. An der unter strengster Geheimhaltung verlaufenden Rettungsaktion waren neben Besatzungen und Transall-Maschinen des Wunstorfer Lufttransportgeschwaders 62 (LTG 62), des LTG 61 aus Landsberg sowie des LTG 63 aus Hohn (Schleswig Holstein) auch Fallschirmjäger der Luftlandebrigade aus Oldenburg beteiligt – zur Sicherung des Landeplatzes in der Wüste. Die Deutsche Marine stand mit einem Einsatzverband, bestehend aus den Fregatten Brandenburg und Rheinland-Pfalz sowie dem Versorgungsschiff Berlin, im Mittelmeer zur Unterstützung der militärischen Operation bereit. Die gesamte Operation wurde vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam geführt. Als militärischer Führer vor Ort hatte Brigadegeneral Volker Bescht, stellvertretender Kommandeur der Division Spezielle Operationen (DSO) aus Stadtallendorf, von der griechischen Insel Kreta aus alle Fäden für die Evakuierungsoperation „Pegasus“ in der Hand. Generalleutnant Rainer Glatz, Befehlshaber des Einsatzführungskommando der Bundeswehr aus Potsdam, ließ es sich nicht nehmen, auf dem Wunstorfer Flughafen jeden einzelnen Libyen-Rückkehrer mit Handschlag zu begrüßen. In einer anschließenden Pressekonferenz auf dem Flugfeld sagte der General den an der Evakuierung beteiligten Transportgeschwadern für ihren Einsatz ausdrücklichen Dank.

  • Auf dem Wunstorfer Fliegerhorst sind die ersten Transall Maschinen nach ihrem Einsatz anlässlich der Evakuierungsoperation "Pegasus" sicher gelandet.
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  • Die Einsatzkräfte beim Verlassen der Transall
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  • Antreten zur Begrüßung und Weiterfahrt in die Heimatstandorte
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  • Zur Sicherheit immer dabei: die Flughafenfeuerwehr
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4 Kommentare

Hallo H.R., nach Aussage der Verantwortlichen seien die Flüge wie üblich angemeldet gewesen, doch bei den dort (in Libyen) herrschenden Zuständen konnte man nicht sicher sein, was vor Ort während der Evakuierungsaktion auf einen zukommt: Wie reagieren möglicherweise regimetreue Truppen oder die Regimekritiker? Die Aktion "Pegasus" war daher nicht ohne Risiko.
Gruß Bernd

Hallo Bernd,
habe soeben den Artikel zum Thema in der HAZ gelesen und muß sagen, dass mir Dein Bericht wesentlich besser gefällt und mir mehr Infos bietet.
Prima.
Gruß
Hubert

Danke, Hubert, für den freundlichen Kommentar!
Gruß Bernd

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