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14. kleine Buchmesse im Neckartal

  Neckarsteinach: bürgerhaus | Im Frühjahr 2007 veranstaltete die Vierburgenstadt Neckarsteinach erstmals die KLEINE
BUCHMESSE IM NECKARTAL. Sie fand am 3. und 4. März im Bürgerhaus „Zum Schwanen“ in Neckarsteinach statt. Am 7. und 8. März wurde zum 14. Male die Kleine Buchmesse im Neckartal, vom Heimat- und Kulturverein in Neckarsteinach veranstaltet, ausgerichtet. Von 11.00 bis 18.00 Uhr am Samstag und von 10Uhr30 - 18 Uhr am Sonntag wurde im Bürgerhaus in Neckarsteinach wieder ein buntes Programm rund um das Buch geboten. Viele Verlage und buchschaffenden Firmen präsentierten ihre Produkte. Leider machte sich die Pressegesteuerte Panik um das Cornoavirus auch hier nicht halt. Im Gegensatz zur Leipziger Buchmessse, die eine Woche später stattfinden sollte, wurde diese nicht abgesagt. Dennoch kamen einige Verlage nicht, Tische blieben leer. Bei den Besuchern machte sich die Angst auch breit, am Samstag kamen so gut wie keine Besucher, die Buchschaffenden blieben meist unter sich.
An beiden Tagen fanden im Halbstundentakt Autorenlesungen statt. Ein Veranstaltungsort war im 2. Obergeschoss des Geoparks, der zweite Veranstaltungsort sollte das Leseschiff sein. Doch wegen Hochwasser konnte das Schiff nicht genutzt werden. Dafür wurde der Sitzungssaal des Rathauses zur Verfügung gestellt.
Die kleine Buchmesse im Neckartal hat sich inzwischen längst als wichtige überregionale Kulturveranstaltung der Metropolregion Rhein-Neckar etabliert. Schon Gewohnheitsmässig beginnt sie jeweils am ersten Wochenende im März. Für die beteiligten Aussteller ist es eine Informations- und Verkaufsveranstaltung. Die Verleger, Autoren und sonstigen Buchschaffenden können sich an diesen beiden Tagen untereinander austauschen, Erfahrungen und Tipps weitergeben. Für die Besucher ist es eine Unterhaltungs- und Einkaufsveranstaltung. Denn wenn sie den Eingangsbereich betreten, finden sie sich bei den Handwerksberufen der Buchkultur. Herr Ortlieb zeigte, wie man Bücher restauriert und Bärbel Schulz aus Waldbrunn zeigte ihre Kalligrafie. Die neue Cranach Presse zeigte, dass ein Buch nicht immer gleich aussehen muss und durchaus andere Umschlagformen annehmen kann.
Die feierliche Eröffnung fand am Samstag, dem 7. März 2020, um 11 Uhr in der ersten Etage des Bürgerhauses statt. Die Honoratioren der Gemeinde, Veranstalter, Aussteller und Gäste wurden u.a. vom Bürgermeister Herold Pfeifer und vom Veranstalter Dr. Sauter begrüsst. Nach der Begrüssung wurde ein Kuchen in Form eines aufgeschlagenen Buches als Attraktion angeschnitten und verteilt. Im Anschluss präsentierte sich den Besuchern eine erstaunliche Vielfalt an Veröffentlichungen. Mehr als dreissig Verlage und literarische Gruppen hauptsächlich aus dem Rhein-Neckar-Raum und aus dem Odenwald präsentierten sich in der ersten Etage und im Erdgeschoss in einem seperaten Raum mit Romanen und Kurzgeschichten, Belletristik und Kinderbüchern, Fach- und Sachbüchern. Die Art der Schriftkunst ging von A wie Automobile über Mundart und Reiseliteratur, Musik und Ökologie zu Geschichte und Lyrik bis Z wie Zen. So konnten die kleinen und mittleren Verlage der Region, die selbst aus Aachen, Karlsruhe und Frankfurt kamen, sich und ihre Produkte den interessierten Besuchern vorstellen. Da während beider Tage auch die Bücher verkauft werden konnten, freuten sich die Käufer über Werke, die sie nicht in den normalen Buchhandlungen finden konnten. Viele interessante Gespräche zwischen Schaffenden und Lesenden zustande. Aber auch Buchhändlerinnen und Buchhändler konnten sich informieren und so wurde manch ein Buch verkauft, dass sich später in der ein oder anderen Buchhandlung wiederfinden könnte.
Während der Messe gab es an beiden Tagen im halbstündigen Wechsel ein reiches und interessantes Begleitprogramm in Form von Lesungen und Buchpräsentationen. Insgesamt wurden mehr als dreissig verschiedene Lesungen und Vorträge angeboten. Vorgestellt wurden nicht nur Neuerscheinungen von Kinder- und Jugendbüchern, oder regionalen Kriminalromanen, sondern auch Erzählungen und Kurzprosa. Die Zahl der interessierten Besucher kann nur annähernd geschätzt werden. Der Verlag Saphir im Stahl hat etwas mehr als 300 Verlagsprospekte verteilt. Daran kann man ungefähr die Zahl der Besucher abschätzen.
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