Münsinger Luis Schmidt größter Judo-Spitzbub

Es war ein kleines Team, mit dem sich der Judoverein-Ammerland am 8. März nach Peiting aufmachte, um sich mit Kämpfern aus Südbayern zu messen. Luis Schmidt trat in seinem zweiten U15 Jahr gegen 4 weitere Athleten im Modus Jeder-gegen-Jeden an, David Bogenberger, Leo Sigl und Bernhard Schaubmar schafften das Kunststück, alle in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse (bis 43kg) zu landen und trafen dort auf 15 Gegner aus anderen Vereinen.
Luis Schmidt kämpfte wieder einmal ein überragendes Turnier. Mit drei schönen Ippon-Würfen und einem Sieg durch Festhalter marschierte er unaufhaltsam durch das Turnier und sicherte sich den obersten Podest Platz und die Spitzbubenfigur, die es anstatt eines Pokals bei diesem Turnier gab.
David Bogenberger und Bernhard Schaubmar starteten ebenfalls gut in das Turnier. Den ersten Kampf gegen Seifert vom SC Armin München gewann David mit einer mittleren Wertung und einem Haltegriff. Bernhard dagegen leistete sich zunächst einen kleinen Rückstand nach einem Wurf seines Mühlhausener Gegners Memis, den er aber mit einer kraftvollen Kontertechnik egalisierte und damit den Kampf für sich entschied. Die nächsten beiden Begegnungen gegen den späteren Finalisten Malik aus Großhadern und den letztlich Drittplatzierten Bonitz aus Lindau verlor er klar.
David Bogenberger erweckte Hoffnungen auf eine Platzierung, da er seinen nächsten Gegner mit einer kleinen Wurfserie überwand, die ihm nacheinander ein Yuko, ein Wazaari und einen Ippon einbrachten. Leider traf er in der nächsten Begegnung auf Konstantin Filatov aus Traunreuth. Der Routinier, der auch den Technikerpreis des Turniers einheimste, warf David mit einem Ippon in die Trostrunde. Dort traf er auf den Lindauer Bonitz, der zuvor schon Bernhard ausgeschaltet hatte und auch diesmal leider nichts anbrennen ließ.
Etwas unglücklich verlief der Wettkampf für Leo Sigl. Gegen seinen ersten Gegner Karm von TSV Großhadern verlor er knapp mit einem Yuko. In der Trostrunde kämpfte er sich dann mit einem Sieg zurück. In der letzten Begegnung verlor er dann leider, nachdem der Kampf lange unentschieden gestanden war, mit einer kleinen Strafe wegen Sperrens.. Wir haben heute einige Schwächen erkannt, die wir im Training konkret angehen werden“, konstatierte Betreuer Andreas Schaubmar. Luis Schmidt braucht sich davon nicht direkt angesprochen fühlen. Er unterstrich seine außergewöhnliche Klasse mit einem ungefährdeten Turniersieg
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