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Judo-Jugendliga - Noch viel Arbeit bis zum Titel

Als ehemaliger Seriensieger ist die Erwartungshaltung an die Jugendligamannschaft des Judoverein Ammerland-Münsing natürlich hoch. Allerdings musste das Team am vergangenen Samstag feststellen, dass der Generationswechsel, den die Mannschaft derzeit durchlebt, noch nicht vollständig gemeistert wurde.
Betreut von Oliver Junwirth und Andreas Schaubmar stellten sich 12 Kämpfer der MU12, MU15 und MU18 den beiden Teams von Ausrichter Gröbenzell und der Kampfgemeinschaft Moosburg-Neufahrn-Schweitenkirchen. Die Personaldecke war an diesem Wochenende sehr dünn, da zwei Kämpfer erkältungsbedingt zu Hause bleiben mussten und Luis Schmidt sich auf einem DJB Turnier in Erfurt zu bewähren hatte. Verstärkt wurden die neun Münsinger Athleten von drei Judoka aus Holzkirchen unter der Regie Ihres Coaches Nikolai Bittmann.
In der Hinrunde hatte es vor einigen Wochen gegen Gröbenzell eine heftige 12:3 Niederlage gesetzt. Mit Siegen durch Moritz Tewinkel, Thomas Seika, Bernhard Schaubmar, David Bogenberger und Alex Gerth konnte das Ergebnis mit 12:5 zwar etwas besser gestaltet werden, fiel aber trotzdem deutlich aus.
Gegen die Kampfgemeinschaft Moosburg-Neufahrn-Schweitenkirchen wollte das Münsinger Team es besser machen und den eigenen 12:3 Sieg der Hinrunde wiederholen. Youngster Jeremy Sykes erzielte im U12 Leichtgewicht in seinem ersten Ligaturnier seinen ersten Punkt durch einen Haltegriff. Auch Tewinkel und Seika punkteten erneut mit schönen Würfen. Schaubmar und Bogenberger holten kampflos Punkte und der Gegner von Ferdinand Maxl mußte den Kampf aufgrund einer Verletzung vorzeitig aufgeben. Leider schaffte es der JV Ammerland nicht, in den verbliebenen Begegnungen die fehlenden zwei Punkte zum Sieg zu erzielen. Obwohl die Kämpfe mit viel Herz und Einsatz geführt wurden, gingen insgesamt neun Punkte an den Gegner. Dabei spielte sicher eine Rolle, dass Leo Sigl, Florian Widani und Michael Widani aufgrund der dünnen Besetzung eine Gewichtsklasse höher antreten mussten und 3 Klassen insgesamt unbesetzt blieben. Auch Sebastian Lehn konnte diesmal gegen einige Athleten des Bayernkaders nicht punkten.
„Wenn beim Ligafinale am 12.Juli alle Kämpfer an Bord sind und wir die zwei offenen Fremdstarterplätze füllen können, bestehen durchaus noch Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen.“ , stellte Teambetreuer Andreas Schaubmar abschließend fest.

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