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DFB-Pokal: FC Bayern München - 1. FC Kaiserslautern: FCK ist klarer Außenseiter

Der 1. FC Kaiserslautern muss in der zweiten Runde im DFB-Pokal zum FC Bayern München anreisen. Die Münchner wollen beweisen, dass die erste Saisonniederlage in der Liga nur ein Ausrutscher war. Für die Roten Teufel wäre ein Sieg bei den Bayern ein schönes nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Lauterns Vorstandschef Stefan Kuntz, der am Dienstag seinen 50. Geburtstag feierte.

Kaiserlautern hat mit dem Auswärtsspiel bei den Bayern ein denkbar schweres Los zugeteilt bekommen. Der 1. FCK ist klarer Außenseiter, zudem macht das Lazarett der Pfälzer das Unterfangen „Pokalcoup bei den Bayern“ nicht einfacher. Die ersatzgeschwächten Lauterer treffen auf eine Münchner Elf, die – frewillig – nicht in Bestbesetzung antreten wird. Nach der ersten Saisonpleite gegen Leverkusen wird Trainer Jupp Heynckes einigen Stammkräften eine Ruhepause verordnen. Der wieder genesene Arjen Robben wird dafür Spielpraxis sammeln können. Für Unruhe hat die erste Niederlage in der Liga nicht gesorgt, ein Ausscheiden im Pokal wäre allerdings verheerend für den Rekordmeister.

Informationen zum Kader der beiden Teams

Die ohnehin schon großen Personalprobleme der Lauterer sind noch einmal größer geworden. Kapitän Albert Bunjaku fällt mit einem Muskelfaserriss aus. Er steht neben Enis Alushi, Pierre de Wit und Mimoun Azaouagh auf der Ausfallliste. Während der Partie gegen Köln mussten auch noch Florian Dick und Denis Linsmayer verletzt vom Platz. Bei Rechtsverteidiger Dick stehen die Chancen auf einen Einsatz heute Abend gut. Linsmayer fällt dagegen wohl aus. Dafür könnte Kwame Nsor als Rechsaußen beginnen. In der Innenverteidigung läuft vielleicht Marc Torrejon auf, wenn er seine muskulären Probleme rechtzeitig in den Griff bekommt.

Bei den Münchnern wird Trainer Jupp Heynckes wohl erstmals in einem Pflichtspiel auf Stammtorwart Manuel Neuer verzichten und mit Tom Starke beginnen. In der Viererkette dürfte David Alaba die linke Seite vom verletzten Holger Badstuber übernehmen. Rechts könnte Rafinha für Philipp Lahm spielen. Im Mittelfeld ist fraglich, ob Franck Ribery rechtzeitig fit wird und ob Arjen Robben schon wieder bereit für die Startelf ist. Im Angriff bekommt wohl Claudio Pizarro seine Chance.
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