Einkaufkonzept Click & Meet in München - hats geklappt?

Die Inzidenzentwicklung beeinflusst die Regeln für die Öffnung der Geschäfte im jeweiligen Ort . Für mich stellte sich die Frage, ob das bei meinen Lieblingsgeschäften in der Münchner Innenstadt funktioniert hat und dafür habe ich für zwei Geschäfte jeweils einen Termin gebucht.

Termin beim Sportgeschäft - läuft reibungslos

17 Uhr war der Termin und glücklicherweise gab es keine Schlange oder ein großes Durcheinander mit den Terminen. Am Eingang wurde ich gefragt, ob ich reinkomme. Kurz habe ich meine Terminbestätigung gezeigt und schon war ich drin. Das Sportgeschäft ist an normalen Tagen schon recht gut besucht. Aber hier hat das Management mit den Terminen gut funktioniert. Und selten konnte ich mich in den Abteilungen so frei bewegen. Allerdings wirkt es ein wenig wie ein Friedhof. Ein großes Kaufhaus über mehrere Etage könnte prinzipiell hier mehr Kunden ins Haus durchlassen, ohne dass man sich Sorgen um die Infektionslage machen müsste. Ich glaube, dass hier eine Balance zwischen vorheriger Terminvereinbarung und spontanen Terminen für neue Kunden vor Ort gut geregelt hat. 

Termin beim Elektrofachgeschäft - eine Katastrophe

Ein Termin wurde für ein Zeitintervall zwischen 15:00 und 15:15 Uhr vereinbart. Ich erschien pünktlich und sah eine riesige Schlage vor dem Kaufhaus. Das war aber schon beim ersten Anblick nicht der Sinn und Zweck der Terminvergabe. Denn außerhalb der Zeit durfte ich eigentlich keine Chance mehr haben, reinzukommen. Doch obwohl ich pünktlich, verwies man mich darauf, in die lange Warteschlange mich einzureihen. Es ist nicht Sinn und Zweck, vorher einen Termin zu vereinbaren, um später mit anzusehen, dass man einfach das macht, worauf man gerade Lust hat. Genervt bin ich wieder gegangen. Denn ich wollte keine Stunde warten, bis ich irgendwie ohne Terminvergabe reinkomme. 

Allgemeiner Eindruck vom Shopping

Ich habe das Gefühl, dass hier in der Innenstadt eher gähnende Leere und ausbleibende Kundschaft bestand als Shopping Lust. Wenn man das in Zukunft besser machen sollten, sollte man auch die Pforten für Spontanshopper öffnen. Die Online Terminvergabe sollte auch vor Ort möglich sein, damit man das managen kann, wieviele Kunden im Geschäft sich aufhalten. Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und der Apps. Da sollte es problemlos möglich sein, bei ausbleibender Kundschaft, die Kunden schnell und direkt nach erfolgter Anmeldung übers Handy ins Haus zu lassen und weniger über händisches Auflisten von Gästen auf einem Zettel.

Aber insgesamt freue ich mich wieder, dass die Geschäfte geöffnet sind.

Bürgerreporter:in:

Khoa Nguyen aus München

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