Tierquälerei bei “Wild Island”?

Am Sonntag startet auf ProSieben die Realityshow “Wild Island”. 14 Kandidaten werden auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Zur Nahrungsaufnahme müssen die Abenteurer auch Tiere töten. Deshalb wird dem Sender ProSieben nun Tierquälerei vorgeworfen.

Eine Woche lang ist “Wild Island” ab Sonntag täglich am späteren Abend zu sehen. Ohne Hilfsmittel und ohne Unterstützung von Außen müssen die Kandidaten auf einer einsamen Insel bei Panama überleben. Um sich selbst zu ernähren müssen sie auch Tiere jagen und töten. Besonders auf Instagram und Twitter schlägt jetzt unter dem Hashtag #stopwildisland eine Protestwelle wegen angeblicher Tierquälerei dem Sender entgegen. Doch ProSieben weist die Vorwürfe zurück. Auf der Insel sollen Tiere nur getötet werden, wenn die Insel-Bewohner Nahrung benötigen.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz?

Doch die YouTuberin Barbierella findet, dass das Verhalten der Kandidaten Tierquälerei gleich kommt. Die Personen hätten keine Ahnung vom Jagen und verstoßen damit gegen das Tierschutzgesetz. Doch ProSieben wehrt sich auch gegen diese Vorwürfe. Alle Inselbewohner seien im Voraus darin unterwiesen worden, wie man Tiere artgerecht tötet. Doch eine Diskussion über Tierquälerei war zu erwarten gewesen. Schon beim britischen Vorbild der Show “The Island with Bear Grylls” kam es zu Vorwürfen, auch von Seiten der PETA. Ab Sonntag Abend, wenn “Wild Island” im deutschen TV zu sehen ist, kann sich jeder eine eigene Meinung zum Thema Tierquälerei in der Show bilden.

Bürgerreporter:in:

Franziska Müller aus Hamburg

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