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Debakel in Miesbach

  • Matthias Forster fehlte krankheitsbedingt und wird wohl auch am Wochenende nicht mit im Kader stehen.
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Der EHC Königsbrunn verliert mit 0:7 sehr deutlich seine Auswärtspartie beim TEV Miesbach. In dem Spiel waren die Gastgeber die klar bessere Mannschaft und holten sich den fünften Sieg aus sechs Spielen.

Königsbrunn reiste mit gerade mal 14 Feldspielern an, nach seiner Sperre war Aleksander Polaczek wieder mit im Kader, und auch Lukas Fettiger reiste nach seiner berufsbedingten Auszeit mit nach Miesbach. In der Defensive fehlte Robin Pandel, und auch Top-Scorer Matthias Forster musste krankheitsbedingt pausieren. Wie schon im November stand dieses Mal Donatas Žukovas im Königsbrunner Tor, Jennifer Harß saß als Backup mit auf der Bank.

Am neunten November war der EHC Königsbrunn das letzte Mal zu Gast beim TEV Miesbach, damals gewannen die Brunnenstädter klar mit 7:0 bei den Oberbayern. Doch seit dem Trainerwechsel hatten sich die Gastgeber wieder gefangen und legten eine beeindruckende Siegesserie hin. Vor der weniger beeindruckenden Kulisse von gerade mal 216 Zuschauern erwischte Miesbach den besseren Start und ging gleich in der fünften Spielminute in Führung. Der TEV zeigte eine starke Partie und präsentierte schöne Spielzüge, Königsbrunn hingegen kam nicht wirklich ins Spiel und so legte der Gastgeber bis Drittelende noch zwei weitere Treffer nach. Mit dem 3:0 ging es dann in die erste Pause.

Auch im Mitteldrittel war Miesbach die bessere Mannschaft und traf in Überzahl zum 4:0. Königsbrunn ging nun aggressiver in die Zweikämpfe, wurde dafür aber auch regelmäßig vom Unparteiischen abgestraft. In doppelter Überzahl netzte der TEV dann auch noch zum 5:0 ein, bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Tore mehr.

Im letzten Drittel schaukelten die Gastgeber die Partie gekonnt nach Hause. Nach dem schnellen 6:0 durch Feuerreiter wurde der EHC nochmals Opfer seiner vielen Strafzeiten und kassierte in doppelter Unterzahl den 7:0 Endstand. Den Gastgebern gelingt somit die perfekte Revanche für die Pleite im November.

Miesbach schlägt den EHC am Ende verdient und deutlich mit 7:0 und holt sich dank der besseren Tordifferenz den ersten Tabellenplatz vor dem SC Riessersee. Königsbrunn hat nach der vierten Niederlage in Folge kaum noch Chancen auf den sechsten Tabellenplatz und muss nun am Freitag nach Bad Kissingen. Doch auch da erwartet die Brunnenstädter ein sehr starker Gegner, gegen den es nicht einfacher werden wird.

Für Königsbrunns Trainer Sven Rampf war die Niederlage auch Kopfsache: „Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden, Miesbach war wirklich stark und hat ein gutes Spiel aufgezogen. Wir haben natürlich auch nicht das gemacht, was wir machen sollten und waren schon nach dem ersten Drittel mit 0:3 hinten. Da war die Begegnung schon fast gelaufen, wir haben danach versucht mehr Körper ins Spiel zu bringen. Der Schiedsrichter hat uns dann wirklich für jede Aktion rausgestellt, was meiner Meinung nach nicht immer berechtigt war. Aber daran hat es natürlich nicht gelegen. Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass bei uns der Wurm drin ist und wir eine Blockade haben. Da müssen wir arbeiten und uns rauskämpfen, zu neuen Zielen finden und endlich mal wieder gewinnen. Danach ist der Kopf auch wieder freier, momentan fehlt uns auch ein wenig Glück.“

Tore: 1:0 Felix Feuerreiter (Mechel, Slavicek) (5.), 2:0 Demel (Czaika, Grabmaier) (14.), 3:0 Gaschke (Slavicek, Stiebinger) (18.), 4:0 Fissekis (Stiebinger, Grabmaier) (26.), 5:0 Slavicek (Grabmaier, Kokoska) (35.), 6:0 Felix Feuerreiter (Deml, Fissekis) (44.), 7:0 Grabmaier (Fissekis, Slavicek) (56.)

Strafminuten: TEV Miesbach 16 EHC Königsbrunn 26+10 Zuschauer: 214

  • Matthias Forster fehlte krankheitsbedingt und wird wohl auch am Wochenende nicht mit im Kader stehen.
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  • In Miesbach durfte Donatas Žukovas wieder das Königsbrunner Tor hüten, an der Niederlage war er aber schuldlos.
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  • Aleksander Polaczek war nach seiner Sperre wieder dabei, konnte aber keine Akzente setzen.
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  • In der Vorrunde hatte Coach Rampf noch Grund zum Jubeln, nach vier Niederlagen in Folge sieht das nun anders aus.
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