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Pokal: Auswärtsspiel in Göttingen

Mit vereinten Kräften wollen die Marburgerinnen am Sonntag um den Einzug ins Pokalhalbfinale kämpfen – diesmal wieder in Blau. Foto: Melanie Weiershäuser
„Ich liebe englische Wochen“

Deutscher Pokal, Viertelfinale: BG 74 Veilchen Ladies Göttingen – BC Pharmaserv Marburg (Sonntag, 16 Uhr, Felix Klein Gymnasium).

Mit einer arbeitsreichen Woche beginnt für Marburgs Erstliga-Basketballerinnen das neue Jahr. Zum Auftakt spielt das Pharmaserv-Team in Göttingen um den Einzug ins Pokal-Top-Four. Im Achtelfinale gewann der Aufsteiger aus Niedersachsen beim Zweitligisten SG Weiterstadt mit 96:44. Die Lahnstädterinnen gewannen beim Klassenkameraden BG Donau-Ries mit 93:72.

Beim Ligaspiel in Göttingen (inzwischen Tabellenletzter) behielt Marburg (Fünfter) mit 73:57 die Oberhand, wenngleich die Partie bis auf das dritte Viertel ausgeglichen verlief. Seit dem verstärkten sich die Veilchen mit Francis Donders und Rückkehrerin Katarina Flasarova (Chemnitz). Die meisten Punkte für den Gastgeber erzielen Marissa Janning (Schnitt: 12,9), Verdine Warner (11,6 / 10,6 Rebounds) sowie Alissa Pierce (11,1).

Außerdem spielen: TSV 1880 Wasserburg – Herner TC, Eisvögel USC Freiburg – Rutronik Stars Keltern (beide So., 16 Uhr), Avides Hurricanes Rotenburg/S. – Chemcats Chemnitz (So., 16.30 Uhr)


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Wie hast du Silvester verbracht?
Patrick: Im Bett, da ich müde war und am nächsten Tag Auto fahren musste.

Sonntag Göttingen, Mittwoch Keltern, Sonntag Chemnitz: Wäre dir ein langsamerer Start ins neue Jahr lieber gewesen?
Patrick: Nein, das ist genau richtig so. Wenn wir gesund bleiben, stehen uns alle Mittel zur Verfügung. Ich liebe englische Wochen. Da kommt man schnell in den Rhythmus rein – hoffe ich. Aber so ein erstes Spiel im neuen Jahr ist ja meist sehr rostig.

Göttingen verlor in der Liga zuletzt drei Mal und rutschte dadurch auf den letzten Platz. War die Weihnachtspause vielleicht für sie sogar ein Vorteil?
Patrick: Ich glaube, dass das im Kopf schon etwas bewirken kann. Außerdem hatte die Mannschaft Zeit, sich etwas zu finden. Aber wir haben die Pause mindestens genauso gebraucht. Es war schon anstrengend vor Weihachten.

Beim Blick auf die Tabelle und die Tendenz seid ihr klarer Favorit, oder?
Patrick: Wie ich gehört habe, wurde im letzten Interview von Göttingen das Spiel gegen uns als Pflichtsieg gesehen. Von daher weiß ich nicht, wer Favorit ist. Mir ist das prinzipiell erst einmal egal. Wir versuchen im Training mit der höchsten Konzentration, unseren Rhythmus zu finden. Jetzt beginnt langsam die heiße Phase der Saison. Ich bin genauso heiß drauf.

Was erwartest du am Sonntag vom Gegner?
Patrick: Dass sie kämpfen bis zum Umfallen. Wenn man sieht, wie motiviert unsere ehemaligen Spielerinnen, Jennifer Crowder und Alissa Pierce, schon im Ligaspiel waren, werden sie es wohl jetzt noch mehr sein. Die Mannschaft spielt viel Eins-gegen-eins und ist damit sehr gefährlich. Zuletzt haben wir ja einen Schlüssel gefunden, wie wir Spiele gewinnen können. Ich erwarte, dass wir uns für das Erreichen des Top-Four zerreißen.

>>> Das zweite CEWL-Spiel des Jahres wurde um einen Tag vorverlegt. Die beiden Partien gegen ICIM Arad (Rumänien) werden nun am 30. und 31. Januar (Dienstag und Mittwoch) ausgetragen. Beginn in der Georg-Gaßmann-Halle ist jeweils 20 Uhr. Arad musste auf das Heimrecht verzichten, da man erst nach Meldeschluss die Teilnahme beantragte.
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